Fußball : „Das Turnier kam zu früh“

Bruchlandung: Pinnebergs Lüneburg (rotes Jersey) wird zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoß gegen Harksheide vergibt der VfL.
Bruchlandung: Pinnebergs Lüneburg (rotes Jersey) wird zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoß gegen Harksheide vergibt der VfL.

VfL Pinneberg wird beim Ergo-Cup nur Sechster / Rugenbergen holt Platz drei gegen USC Paloma

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14. Juli 2014, 16:00 Uhr

Pinneberg | Platz sechs von acht teilnehmenden Teams – für die Ansprüche des Fußball-Oberligisten VfL Pinneberg (Vierter der zurückliegenden Saison) war das sportliche Abschneiden beim diesjährigen Vorbereitungsturnier um den Ergo-Cup des Landesligisten SC Alstertal-Langenhorn unbefriedigend.

Doch VfL-Trainer Michael Fischer vermochte ganz genau einzuschätzen, warum sein Team noch nicht im Rhythmus ist: „Das Turnier ist sehr stark besetzt, es wird auf hohem Niveau gespielt, aber für uns kam es deutlich zu früh. Wir haben zuvor kaum trainiert, hatten zudem nur 12 bis 13 Spieler aus dem eigenen Kader dabei“, so Fischer.

Auch beim Spiel um Platz fünf am Sonnabend füllte Fischer seinen Kader deshalb wieder mit A-Junioren auf, die aufgrung ihres jungen Alters im Ligabetrieb gar nicht spielberechtigt gewesen wären. Auch Trainersohn Yannik Fischer (17) durfte gegen TuRa Harksheide eine Halbzeit lang ran. Coach Fischer nutzte die Partie gegen den Landesligisten, um im Hinblick auf die neue Saison „taktisch zu experimentieren.“ Nach früher Frührung (Badermann, 2.) geriet der VfL in Rückstand, Christian Dirksen glich in Minute 61 wieder aus, den Sack machten die Pinneberger aber nicht zu, da zunächst Sascha Richert einen an Flemming Lüneburg verursachten Foulelfmeter in der regulären Spielzeit vergab (70.), im anschließenden Elferschießen dann Alex Borck und Probespieler Matthias Chmielewski die Nerven versagten – Endstand: 4:6.

Schon eine Woche länger als der VfL befindet sich der Oberligist SV Rugenbergen in der Vorbereitung – das wurde auch beim Ergo-Cup deutlich: Die Bönningstedter unterlagen zwar am Freitag im Halbfinale knapp gegen den späteren Turniersieger Niendorf (2:3 nach 2:0-Führung), holten sich dann aber am Sonnabend (Finaltag) Platz drei durch ein souveränes 3:1 über den USC Paloma (SVR-Treffer: Scholz, 2 Mal Melich), Landesligist Blau-Weiß 96 Schenefeld wurde Siebter.

Alle drei Teams aus dem Kreis aber haben eines gemeinsam: Bis zum Saisonstart Anfang August müssen noch einige Stellschrauben feinjustiert werden.

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