zur Navigation springen

Basketball : Das Playoff-Fieber ist ausgebrochen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Basketball: Spieler und Fans des SC Rist Wedel freuen sich auf Duelle mit Schwelm / Headcoach Claxton warnt vor Überheblichkeit

Duelle zwischen den Zweitliga-Basketballteams des SC Rist und der Schwelmer Baskets gehörten jahrelang zu den Höhepunkten der regulären Saison in der ProB Nord (dritthöchste Herren-Spielklasse). In der aktuellen Spielzeit waren die Teams unterschiedlichen Staffeln zugeteilt, treffen dafür aber nun zur Freude der Fans in Wedel wie im Ruhrgebiet im Playoff-Achtelfinale aufeinander. Heute um 19 Uhr steigt in der Steinberghalle die erste von maximal drei Partien (Modus: Best of three).

Rist-Headcoach Michael Claxton hat nicht nur bei sich, sondern auch bei seinen Spielern eindeutige Symptome des Playoff-Fiebers ausgemacht. „Die Jungs sind sehr fokussiert und geben schon im Training alles, das ist deutlich zu erkennen“, sagt der 38-Jährige. Gleichwohl hütet sich der Basketballlehrer davor, gegen die Gäste aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis einen Selbstläufer zu erwarten. „Wir müssen unseren besten Basketball spielen, wenn wir weiterkommen wollen.“ Schon allzu oft seien favorisierte Teams bereits in der ersten Runde an einer Mischung aus Überheblichkeit und Siegesgewissheit frühzeitig gescheitert. „Das darf uns nicht passieren“, sagt der US-Coach.

Zwischen Schwelmern und Wedelern gab es in der Vergangenheit einige unvergessliche Duelle. So setzten sich die Rist-Basketballer zum Ausklang der regulären Saison 2010/11 nach drei Verlängerungen in Schwelm mit 126:122 durch, verpassten aber dennoch die Playoffs. Auch diesmal reisen die Westdeutschen mit einem starken Kader an. Der Kanadier Christopher Jones ist elftbester Schütze der gesamten ProB (Nord- und Südstaffel), in der Rist-Aufbauspieler Diante Watkins an zweiter Stelle geführt wird. Stabilität verleihen dem Gästeteam die erfahrenen deutschen Innenspieler Sebastian Schröter (31/2,07 Meter) und Julius Dücker (30/2,04). Um die Favoritenrolle drücken können sich die Rist-Basketballer aber trotzdem nicht. Nach einer Krise zur Jahreswende bekam Claxtons Team die Kurve nach oben. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir uns in dieser Phase als Team weiterentwickelt und zum Erfolg zurückgefunden haben“, sagt Claxton, dessen Mannschaft im Kalenderjahr 2015 nur zwei von zehn Punktspielen verlor und in der Steinberghalle sogar noch unbesiegt ist. Auch personell scheinen die Wedeler gut gerüstet, lediglich der langzeitverletzte U20-Nationalspieler Janis Stielow (Rückenbeschwerden) fällt weiterhin aus. 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen