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Fussball-Oberliga : Das Pech an den Hacken

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fußball: FC Elmshorn verliert mit 0:1 bei Barmbek-Uhlenhorst / Schiedsrichter verweigert klaren Strafstoß

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Punkte und Glück – zwei elementare Bestandteile, die eine erfolgreiche Fußballmannschaft ausmachen, fehlen dem Oberligisten FC Elmshorn in dieser Saison fast gänzlich. Die Folge: Pokalaus in Runde eins und der Absturz ans Tabellenende – zudem mussten Chefcoach Bernhard Schwarz und der sportliche Leiter Bert Ehm jüngst ihren Hut nehmen.

Auch mit dem Nachfolger auf der Trainerbank, Bernd Ruhser, kehrten bisher weder Glücksgöttin Fortuna noch die dringend benötigen Zähler gegen den drohenden Abstieg zurück an die Wilhelmstraße. „Dafür verfolgt uns die Pechmarie“, feixt Ruhser und verweist dabei auf eine Szene im jüngsten Auswärtsduell seiner Mannen beim HSV Barmbek-Uhlenhorst, das die Seinen mit 0:1 verloren: In der 25. Minute wird Sturmroutinier Jürgen Tunjic von BU-Akteur Sebastian Klitzke innerhalb des Sechszehners zu Fall gebracht – der Fingerzeig zum Strafstoßpunkt von Schiedsrichter Michael Ehrenfort (TuRa Harksheide) blieb jedoch aus.

„Das sah schon deutlich nach Elfmeter aus“, gestand auch BU-Co-Trainer Peter Paczkowski-Gutzeit. „Für uns wäre das dann mal eine andere Ausgangsposition gewesen, wenn wir den Elfmeter bekommen und verwandelt hätten“, hadert Ruhser mit der Entscheidung. So liefen die Elmshorner in letzter Zeit doch meist einem Rückstand hinterher.

Gegen BU wäre dies bereits nach 25 Sekunden beinahe der Fall gewesen, als Ivan Sa Borges-Dju eine Riesenchance vergab. Mit Ausnahme der umstrittenen Elfmeterszene kam der FCE in Hälfte eins jedoch nur selten in den Strafraum der Gastgeber, die das Geschehen an der Steilhooper Straße weitestgehend beherrschten – auch unter Mithilfe der Elmshorner, wie Ruhser verrät: „Wir haben uns zu viele Fehlpässe geleistet. Gerade im zentralen Mittelfeld.“ Bis zur Pause hielt die mit 22 Gegentreffern derzeit zweitschwächste Abwehr der Liga den Angriffen der Hausherren jedoch stand. Kurz nach Wiederanpfiff dann der entscheidende Durchbruch aus BU-Sicht: Adrian Sousa setzt sich über links durch und vollendet mustergültig mit einem Schuss ins lange Eck (47.).

„Das war der Genickbruch. Letztlich geht der Sieg für BU aber in Ordnung“, so die abschließende Bewertung des FCE-Trainers, der neben viel Schatten jedoch auch Licht sah: Nachdem sich Burak Savran in der 72. Minute durch wiederholtes Foulspiel Gelb-Rot einhandelte, „hatten wir mit zehn Mann mehr Möglichkeiten als zuvor mit elf“, lobt Ruhser den Kampfgeist seines Teams.

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