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Fußball-Verbandsliga : Das Leben schwer gemacht

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst bringt sich beim 3:2 gegen den SV Tungendorf selbst in die Bredouille

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 15:53 Uhr

Als Schiedsrichter Dominik Hassanzadeh zum Pausenpfiff ansetzte, gingen die Köpfe der Verbandsliga-Fußballer des VfR Horst kurzzeitig nach unten.

Ein 2:2-Unentschieden im Duell gegen den SV Tungendorf zierte nach 45 Minuten die Anzeigentafel – nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung der Horster Akteure.

Der VfR erwischte den besseren Start in die Begegnung, nach acht Minuten wurde Michel Andre Gorny im gegnerischen Strafraum unsanft zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoß verwandelte Kevin Dittmann souverän zur Führung. 13 Minuten später war Jan Behrendt indes zur Stelle. Nach einer Ecke der Gäste schaltete der VfR blitzschnell um, der gut aufgelegte Gorny setzte sich auf der linken Seite durch und legte mustergültig für Behrendt auf.

So weit, so gut. „Danach haben wir jedoch aufgehört Fußball zu spielen“, gestand Teammanager Daniel Fischer. Einen fatalen Fehlpass der Hausherren nutzten die Gäste in der 37. Minute zum Anschlusstreffer, die nun das im Sport oft zitierte Momentum auf ihrer Seite hatten. Dank eines sehenswerten Distanzschuss von Dennis Buthmann, bei dem VfR-Keeper Lemke nur das Nachsehen blieb, glich der SVT quasi mit dem Pausenpfiff zum 2:2 aus. „Das war ärgerlich und unnötig. Coach Frank Schlüter hat in der Pause allerdings die richtigen Worte gefunden“, so Fischer.

Horst zeigte sich nach dem Seitenwechsel erneut von seiner guten Seite und nahm das Zepter in die Hand. Die ersten nennenswerten Torchancen sollten nicht lange auf sich warten. Nach knapp einer Stunde wurde der Offensivdrang der Gastgeber belohnt. Nach sehenswerter Vorarbeit von Behrendt war Verteidiger Marcel Voigt zur Stelle und sorgte für den verdienten 3:2-Erfolg.

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Nach einer 2:0-Führung müssen wir auf heimischem Geläuf einfach abgeklärter agieren“, resümierte Fischer und fügte an. „In den zweiten 45 Minuten haben wir allerdings eine tolle Moral bewiesen und einen im Endeffekt verdienten Sieg eingefahren“, freute sich der Teammanager der hiesigen Elf.

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