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Handball : Das Konzept trägt Früchte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mit Defensivdisziplin schlägt Esingen Ellerbek II 21:20. Die HSG Pinnau sammelt Punkt gegen Abstieg.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Die Ellerbeker Krise ist perfekt: Die Handballer (Hamburg-Liga) verloren beim 20:21 (8:11) gegen den TuS Esingen auch die dritte Partie in Folge – und verabschiedeten sich erst einmal aus der Spitzengruppe der Liga. Der TuS Esingen hingegen pirscht sich indes immer weiter in Richtung Mittelfeld. Großen Wert auf die Abwehrarbeit hatte Coach Jan-Henning Himborn seinem Team eingeimpft, ein Erfolgsrezept, dass schon in der vergangenen Saison Früchte trug. Und so entwickelte sich eine intensive Partie, die von den Abwehrreihen und den Torhütern dominiert wurde – mit dem besseren Ende für den TuS. „Es ist zwar momentan nicht schön, aber so langsam wird es erfolgreich“, so Himborn nach dem Lokalderby.

Im Abstiegskampf hat die HSG Pinnau beim 29:29 (15:13) gegen den SC Alstertal-Langenhorn das zweite Unentschieden in dieser Saison geholt und damit den Abstand auf die direkten Abstiegsplätze auf vier Punkte anwachsen lassen. Für die HSG unter ihrem neuen Trainer Hans Riedel ist es die erwartet schwere Saison, zumal sich die Gegner immer besser auf die Spielidee der Pinnauer eingestellt haben. Bei der Halstenbeker TS dagegen wird allen Beteiligten so langsam klar, dass dem Aufstieg in die Hamburg-Liga wohl auch wieder ein Abstieg folgen wird. Zu deutlich war auch die 27:40 (12:18)-Niederlage gegen die SG Hamburg-Nord II. „Das wird eng“, befürchtet auch HT-Trainer Georg Pohl, dessen Team mangels Alternativen auf dem Spielfeld nicht über die volle Spielzeit mithalten kann. Ein Umstand, dem auch der andere Aufsteiger, die SG Wilhelmsburg, Tribut zollt. Beide Mannschaften zieren momentan abgeschlagen das Tabellenende.

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