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Fussball-Oberliga : „Das ist kein Größenwahn, Rang sieben wäre enttäuschend“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Die Meisterschaft in der Fußball-Oberliga ist entschieden, der Abstiegskampf auch. Und dennoch ist der letzte Spieltag noch richtig spannend – vor allem aus der Sicht des VfL Pinneberg. Alles ist möglich: In der zurückliegenden Spielzeit fast abgestiegen, kann der VfL (auf Rang vier) mit einem Sieg heute Abend (19 Uhr) gegen den SV Curslack-Neuengamme
(Zweiter) Platz vier verteidigen, sogar nach Punkten mit dem dritten Altona gleichziehen (ihn aber aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses nicht überholen).

Umgekehrt ist es aber auch möglich, dass die Pinneberger noch auf Rang sieben abrutschen. „Wir wollen ja nicht größenwahnsinnig daher kommen, vor allem wenn man die letzte Saison im Hinterkopf hat, aber Platz sieben wäre für uns aufgrund des Saisonverlaufs schon eine kleine Enttäuschung“, stellt VfL-Stürmer Thorben Reibe klar.

Sein Trainer Michael Fischer fordert deshalb zum Abschluss noch einmal eine konzentrierte Vorstellung seiner Mannen und stellt klar, dass er das Team trotz zahlreicher Abschiede nicht vollends umkrempeln wird: „Sicher gibt es den einen oder anderen, wie etwa Daniel Zass, dem wir je nach Spielverlauf noch einmal ein paar Minuten zum Abschied realisieren möchten“, sagt Fischer, fügt jedoch hinzu: „Es geht aber auch um drei Punkte.“ Sollte der Langzeitverletzte Zass (fiel monatelang mit einer Sprunggelenksverletzung aus) einsatzfähig sein (parallel könnte der Polizist auch mit der Polizei-Berufsmannschaft spielen), soll er Minuten erhalten, bevor es ihn voraussichtlich zurück zur SV Blankenese zieht. Von Manager Manfred Kirsch mit Präsenten verabschiedet werden neben Zass auch Mark Müller (Karriereende), die Brüder Daniel und Luis Diaz Alvarez (soziales Jahr in Spanien), Thomas Koster (Wedeler TSV) sowie Daniel Brehmer (eigene Zweite).

Gegner Curslack muss neben dem langen Anfahrtsweg am Freitagabend auch die Ausfälle von Abwehrchef Martin Sobczyk und Topstürmer Jan Landau (17 Saisontreffer) (beide gesperrt wegen Tätlichkeiten) verkraften.

„Sie werden dennoch eine robuste, starke Truppe aufbieten“, warnt Fischer, dessen Team – unabhängig vom Spielausgang – in der Nacht nach der Partie einen Party-Bus gemietet hat, um in Hamburg ausgiebig das Saisonende zu feiern. „Da werde ich aber nicht mitfahren, ich habe mich zwar gut gehalten, bin aber auch nicht mehr der Jüngste“, scherzt der 46-Jährige, der am Folgetag im Rahmen des Fiete-Retzmann-Tages des Verbandes beim Spiel der Hamburger Trainer gegen die Schiedsrichter noch einmal selbst die Fußballschuhe schnüren wird.

 

 

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