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Handball-Oberliga : Das Feuer wird nicht entfacht

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

TuS Esingen dominiert das Derby gegen den TSV Ellerbek und feiert 34:26-Erfolg

Die Tabellenkonstellation in der Oberliga Hamburg/SH ließ gut 300 Zuschauer in der Tornescher KGS-Halle ein packendes Handballspiel erwarten. Der heimische TuS Esingen machte diese Hoffnung jedoch zunichte, dominierte das Derby gegen den TSV Ellerbek und fertigte den Nachbarn mit 34:26 (14:10) ab. „Mir ist egal, welche Spieler der Gegner dabei hatte“, sagte TuS-Trainer Claas-Peter Schütt. „Wir hatten auf jede taktische Variante Ellerbeks eine Antwort und haben zwei weitere Punkte für den Klassenerhalt gewonnen.“

TSV-Trainer Martin Nirsberger war enttäuscht. Sicher hatte der Coach in Anbetracht der personellen Lage – mit Schlesselmann, Behre, Brandt, Mecke und Letzner fehlten fünf Stammkräfte – keine hohen Erwartungen. „Mir haben aber die Emotionen gefehlt - die Jungs haben nicht gebrannt“, sagte er.

Wie man sich „heiß“ macht, zeigte der Aufsteiger, bei dem sich die Spieler nach erfolgreichen Aktionen abklatschten und nach Fehlern aufbauten. Die Adrenalinschübe holten sich die Tornescher in der aggressiven 3:2:1-Deckung. Zwar gelang es Ellerbek in der ersten Halbzeit häufig, Lücken am Kreis zu nutzen und den zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand auf zwei Treffer zu verkürzen (9:7/10:8), individuelle Abwehrfehler und gute Paraden von TuS-Torwart Benjamin Boje verhinderten jedoch eine Wende. Mehr noch: Mit einem direkt verwandelten Freiwurf vor der Pause (Philippi) und drei Toren in Folge nach Wiederbeginn zum 17:10 entschied Esingen vorzeitig die Partie. TSV-Coach Nirsberger versprach seinem Kader indes eine harte Woche. Noch kann der Abstieg abgewendet werden, aber gegen St. Pauli muss am Sonnabend ein Sieg her.


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erstellt am 15.Feb.2016 | 16:00 Uhr

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