Volleyball : Das Ende einer Negativ-Serie

Lars Lydorf (VfL Pinneberg, hinten) führte sein Team zum 3:1-Sieg gegen den VC Norderstedt.
Lars Lydorf (VfL Pinneberg, hinten) führte sein Team zum 3:1-Sieg gegen den VC Norderstedt.

Der VfL Pinneberg gewinnt das Nachbarschaftsduell in der Dritten Liga gegen den VC Norderstedt mit 3:1.

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04. November 2013, 16:00 Uhr

Nach genau 101 Minuten krönte VfL-Kapitän Lars Lydorf seine Leistung. Wie schon in unzähligen Versuchen zuvor war der Außenangreifer weder vom gegnerischen Block, noch von der Feldabwehr zu stoppen. Dieses Mal verwandelte er den Matchball zum 3:1-Sieg für Pinneberg (23:25, 26:24, 25:15, 25:19; 101 min.).

Damit setzt der VfL eindrucksvoll das Ende einer Serie. In den letzten drei Partien hatten die Drittliga-Volleyballer gegen den Lokalrivalen aus dem Kreis Segeberg den Kürzeren gezogen. „Wir wussten aber immer, dass wir mit Norderstedt auf Augenhöhe agieren“, so Lydorf. „Zuletzt haben wir einfach immer wieder unter unseren Möglichkeiten gespielt.“ Der Erfolg war zudem der erste Heimsieg gegen die erste Mannschaft von VCN überhaupt - bislang hatte Pinneberg nur auswärts Punkte einfahren können.

Dabei hatte es zu Spielbeginn danach ausgesehen, als würde das Spiel auch dieses Mal wieder den unerwünschten Ausgang nehmen. Der VfL lief hinterher und musste den ersten Satz knapp abgeben. „Das war allerdings eine Fehlentscheidung beim Norderstedter Satzball“, sagte Sebastian Rieck.

Im Folgedurchgang brachte Pinneberg die nötigen Prozentpunkte mehr auf die Platte. Angefeuert von gut 200 Zuschauern und den Cheerleadern der Holm Panthers, die sich zum gerade zurückliegenden Halloween-Fest in Grusel-Outfits präsentierten, biss sich die Mannschaft um den Kapitän in die Partie. Und Lydorf marschierte vorweg, schlug stark auf, glänzte in der Annahme, packte im Block zu und erreichte im Angriff eine Quote, die am Ende beängstigend nahe an den 100 Prozent lag. „Im Außenangriff haben wir heute das Spiel gewonnen“, analysierte dementsprechend auch ein zufriedener VfL-Trainer Joachim Müller, der zu gibt, dass er „nicht gedacht hätte, dass die Mannschaft bei der recht durchwachsenen Vorbereitung zu einem so frühen Zeitpunkt in der Saison in der Lage ist, eine solche Leistung abzurufen.“

Bereits am kommenden Sonnabend geht es für den VfL Pinneberg weiter. Die Mannschaft tritt dann auswärts beim Berliner VV an. Im Vorjahr konnten Lydorfs Männer zweimal knapp die Oberhand behalten. Diese Serie würde der VfL gerne ausbauen.

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