Fussball-Oberliga Hamburg : Das Ende einer Ära beim VfL Pinneberg

Abschied: Fabian Knottnerus verlässt den VfL Pinneberg nach insgesamt 13 Jahren.
Abschied: Fabian Knottnerus verlässt den VfL Pinneberg nach insgesamt 13 Jahren.

Kapitän Fabian Knottnerus ist nur einer von vielen Spielern des VfL Pinneberg, die vor ihrer letzten Partie im rot-blauen Dress stehen. Auch Trainer Reibe wird verabschiedet.

shz.de von
25. Mai 2018, 09:00 Uhr

Pinneberg | Eine Ära geht zu Ende. Nach 13 Jahren und über 150 Oberliga-Spielen läuft Fabian Knottnerus (25) am Freitagabend, 25. Mai, im Heimspiel gegen Barmbek-Uhlenhorst (19 Uhr, Fahltsweide) ein letztes Mal für die Fußballer des VfL Pinneberg auf.

Vom Jugendspieler zum Oberliga-Kapitän

Knottnerus und der VfL, eine so nicht zu erwartende Erfolgsgeschichte. Im zarten Alter von zwölf Jahren wechselte der Rechtsfuß vom Wedeler TSV zum VfL und durchlief fortan sämtliche Jugend-Stationen in Pinneberg.

Anfang 2011 erhielt Knottnerus dann erstmals die Chance sich bei den Herren zu beweisen, etablierte sich über die Jahre hinweg zum Stammspieler und trug zuletzt gar die Kapitänsbinde.

„Ich bin dem VfL sehr dankbar für die Möglichkeit, mich in der Oberliga zu messen. Ich hatte mir als Jugendspieler nie erträumt, mich als Oberliga-Kapitän vom Verein zu verabschieden. Das ist schon ein tolles Gefühl“, so der Defensivakteur.

„Wir hatten in den vergangenen Jahren sowohl Höhen als auch Tiefen und ich bin sehr glücklich, dass ich mich mit dem Klassenerhalt verabschiede“, sagt Knottnerus, der ebenso wie Norman Baese, Lennart Dora, Christian Kulicke und Philipp Werning Coach Thorben Reibe zum FC Union Tornesch (Landesliga) folgt.

Großer Umbruch in Pinneberg steht bevor

Insgesamt steht dem VfL ein massiver Umbruch bevor; Mehr als 15 Akteure verlassen das Team von der Fahltsweide. Jüngst gaben Mittelfeldakteur Alexander Borck und Torhüter Lucas Albracht ihren Abschied bekannt. Das Duo wird nächste Saison mit Vizemeister SC Victoria in Pinneberg gastieren.

Grillfest und Kiez-Tour zum Abschied

Auch der scheidende Cheftrainer findet indes vor der letzten Begegnung mit dem VfL versöhnliche Worte: „Ich hatte tolle Jahre als Spieler und als Trainer. Ich bin dem Verein dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, mich als junger Coach zu beweisen. Das ist nicht selbstverständlich“, so Reibe.

Nach dem Abpfiff gibt es an der Fahltsweide eine Abschlussfeier samt Grillfest inklusive Freibier, ehe sich die Mannschaft um 23 Uhr mit einem Partybus Richtung Kiez verabschiedet.

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