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Fussball-Landesliga : Das Dilemma des VfR Horst

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Erst kaum Chancen kreiert, dann diese ausgelassen – 0:3 gegen Hartenholm.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Es war eine ausgesprochen offensive ausgerichtete Formation, mit welcher der VfR Horst das Heimtreffen gegen den TuS Hartenholm anging. Belohnt wurde der Mut von Trainer Michael Fischer nicht. Die Steinburger unterlagen 0:3 (0:2). Zwei Gegentore zu so genannt psychologisch ungünstigen Zeitpunkten raubten dem Gastgeber fast jede Hoffnung. Christian Voigt düpierte erst in Minute 43 auf der linken Horster Abwehrseite Trainersohn Yannick Fischer, Simeon Duwensee und Tobias Petersen, um unmittelbar nach Wiederanpfiff von einem Ballverlust Duwensees zu profitieren. Zuvor hatte Bente Bruhn bereits nach zehn Minuten, ebenfalls über die linke Horster Seite kommend, VfR-Keeper René Lemke beim 0:1 keine Abwehrchance gelassen.

Immerhin kamen die Hausherren nach dem 0:3 mit Artur Frost für Bastian Clasen und einer leichten Umstellung im System dann auch offensiv vor. Und das sogar so sehr, dass Fischer anschließend stöhnte: „Das sind Dinger, aus denen du vier oder fünf Tore machen kannst oder sogar musst.“ Allein vier Mal stand nach seiner Zählung des Aluminium des Tors einem Treffer im Weg. Dass sowohl Frost als auch Denis Muja und Michel Gorny allein vor dem Hartenholmer Tor das Spielgerät nicht im Gehäuse unterbrachten, spiegelte das momentane Dilemma der Fischer-Elf wider.

In Halbzeit eins war hingegen nur wenig vom VfR zu sehen. Die Gäste aus dem Kreis Segeberg unterbanden geschickt dessen Aufbauspiel. Bezeichnend war, dass die beste Horster Chance einem Abwehrspieler vorbehalten war: Dragan Suta jagte den Ball aus dem Rückraum nach einer Behrendt-Ecke nur Zentimeter übers Tor. Manchmal standen sich die Hausherren auch noch selbst im Weg. So fälschte Gorny einen Freistoß von Behrendt mit dem Oberschenkel so ab, dass auch dieser das Ziel knapp verfehlte. „Wir bestrafen uns in vielen Bereichen seit Wochen selbst“, meinte Fischer, der nur wenig Zeit hat, seiner Elf neues Selbstvertrauen einzuflößen. Bereits morgen, Dienstag, müssen die Schwarz-Weißen im Nachholspiel beim Oldenburger SV ran.

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