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„Das Beste war der Schlusspfiff“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fußball-Bezirksliga: SSV Rantzau quält sich zum 3:1-Auswärtserfolg beim TSV Seestermüher Marsch / Hausherren fehlt die Cleverness

Langsam und bedächtig drehte Andreas Hermeling nach dem Abpfiff eine Runde um den Platz, um die Eckfahnen einzusammeln – und sich dabei seine Gedanken über die vorangegangenen 90 Minuten zu machen.

Mit 1:3 hatte sein TSV Seestermüher Marsch das Bezirksliga-Duell gegen den SSV Rantzau verloren. „Es gewinnt eben nicht immer das bessere Team...“, kam Hermeling nach getaner Arbeit schließlich zu einem Fazit, „wir waren spielerisch besser, Rantzau aber deutlich cleverer und hat seine wenigen Chancen genutzt“. Sportlich wollte er seiner Mannschaft nichts vorwerfen: „Wir sind auf einem guten Weg“. Mehrfach hatten die Märschler den Führungstreffer auf dem Fuß, trafen aber entweder das Aluminium oder scheiterten an Rantzaus Keeper Jan-Florian Grospitz.

Anders als die Gäste aus der Schusterstadt: Nico Breuel schob kurz vor dem Pausentee eiskalt zum 0:1 ein und nutzte nach dem Seitenwechsel eine Unsicherheit in der Seestermüher Abwehr mit einem eigentlich schon geklärten Ball zum 0:2 (67.). Mit seinem Tor zum 0:3 hatte Marvin Jensen den Sack eine Viertelstunde vor Abpfiff bereits so gut wie zu gemacht, als Seestermühes Simon Fifka per verwandeltem Elfmeter nach einem Foul von Niclas Lars Lohmann, der hierfür die rote Karte sah, noch einmal etwas Spannung aufkommen ließ.

Nicht zuletzt auch deshalb wollte Rantzaus Coach Bernd Ruhser die Begegnung wohl so schnell wie möglich aus dem Gedächtnis löschen: „Ehrlich gesagt war das Beste an dem Spiel der Schlusspfiff, den habe ich mir wirklich herbei gesehnt. Bezirksliga-Niveau hatte heute nämlich weder die eine noch die andere Mannschaft“, meinte Ruhser und prangerte zudem die Platzverhältnisse an der Seestermüher Dorfstraße an. „Die haben gesagt, der Platz war selten in einem so guten Zustand wie heute. Dann möchte ich den an schlechten Tagen lieber gar nicht erst nicht sehen.“

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