Volleyball 3.Liga : Daniel Prade verlässt den VfL Pinneberg

Abschied nach vier Jahren: Daniel Prade hat den VfL Pinneberg in Richtung SVG Lüneburg II verlassen.
Abschied nach vier Jahren: Daniel Prade hat den VfL Pinneberg in Richtung SVG Lüneburg II verlassen.

Nach vier Jahren beim VfL schließt sich der Trainer Lüneburg II an. Dort reizt ihn eine Sache besonders.

shz.de von
25. April 2018, 08:30 Uhr

Pinneberg | Die Verlockung war zu groß. Daniel Prade hat den Trainerposten bei den Drittliga-Volleyballern des VfL Pinneberg (Staffel Nord) niederlegt und heuert stattdessen bei der SVG Lüneburg II an.

Bundesliga-Oberbau und Talentförderung reizen Prade

Zwar bleibt der 43-Jährige in der 3. Liga – Lüneburg II spielt in der Staffel West – dennoch seien die beiden Aufgaben laut Prade nicht miteinander zu vergleichen. „In Lüneburg herrschen ganz andere Vorzeichen. Die erste Mannschaft spielt in der Bundesliga, ich werde bei der zweiten Mannschaft mit vielen jungen Talenten arbeiten und versuchen den Spielern beim Sprung ins Oberhaus des deutschen Volleyballs zu helfen“, so Prade. Das gelang zuletzt dem Ex-Pinneberger Florian Krage.

„Die Aufgabenstellung ist klar und so auch richtig“, geht Prades Ehrgeiz eher in die Weiterentwicklung von Spielern als in Richtung Aufstieg. Das deckt sich mit der Ausrichtung des Vereins, der trotz der jüngst eingefahrenen Meisterschaft in der West-Staffel auf einen Aufstieg in die 2. Liga verzichtete. „Wenn es in Zukunft passt, warum nicht. Das ist aber auch immer eine finanzielle Frage. Die Talentförderung hat Vorrang“, so Prade.

„Ich blicke auf vier tolle Jahre zurück.”

So sehr der Volleyball-Coach seiner neuen Aufgabe entgegenfiebert, so schwer fiel ihm die Entscheidung den VfL Pinneberg zu verlassen. „Ich blicke auf vier tolle Jahre zurück. Besonders menschlich ist mir die Mannschaft enorm ans Herz gewachsen. Ich wünsche dem VfL alles Gute für die Zukunft“, unterstreicht der Coach.

Trainersuche beim VfL läuft

Das beruht auf Gegenseitigkeit. „Daniel hat uns nach dem ersten Kontakt mit Lüneburg vor nunmehr fünf Wochen sofort in Kenntnis gesetzt. Wir freuen uns für Daniel“, sagt VfL-Akteur Sebastian Rieck, der sich gemeinsam mit dem Team auf der Suche nach einem Nachfolger befindet.

Man habe bereits erste Gespräche geführt, eine Entscheidung sei aber noch nicht in Sicht. „Wir werden keinen Schnellschuss tätigen. Es muss sowohl fachlich als auch menschlich passen“, so der VfL-Routinier.

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