Basketball : Daheim das Siegen verlernt

Hochgestiegen: Der Hertener Justin Dennis (links) kann Wedels Helge Baues (am Ball) nicht am Korbleger hindern. Am Ende setzten sich jedoch die Gäste durch – für die Wedeler war es bereits die dritte Heimniederlage.
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Hochgestiegen: Der Hertener Justin Dennis (links) kann Wedels Helge Baues (am Ball) nicht am Korbleger hindern. Am Ende setzten sich jedoch die Gäste durch – für die Wedeler war es bereits die dritte Heimniederlage.

Der SC Rist verliert auch sein drittes Heimspiel der Saison. 82:88 gegen Angstgegner Herten.

shz.de von
26. Oktober 2015, 16:00 Uhr

Die Pro-B-Basketballer des SC Rist sind auch beim dritten Versuch gescheitert, in der Saison 2015/16 den ersten Heimsieg in der Wedeler Steinberghalle einzufahren. Das Team von Headcoach Michael Claxton unterlag Angstgegner Hertener Löwen vor 400 Zuschauern mit 82:88 (45:36) und konnte erneut gegen einen cleveren Gegner keine Punkte einfahren.

Ebenso niedergeschlagen wie seine Spieler wirkte nach Spielende der Trainer. „Wir müssen Umstellungen vornehmen, um uns als Team zu verbessern“, sagte der 38-Jährige, dessen Mannschaft forsch in die Partie startete und sich im zweiten Viertel mit einem 13:0-Lauf auf 34:25 absetzen konnte. Doch diese Führung war trügerisch, wie sich bald zeigen sollte. Die als Tabellen-Vorletzter angereisten Gäste aus dem Ruhrgebiet trafen plötzlich aus fast allen Entfernungen, am besten aus der Ferndistanz (elf Treffer bei 26 Versuchen/42 Prozent) und bei Freiwürfen (21 von 31/68 Prozent). Wedeler Akteure dagegen nahmen nur neunmal an der Linie Aufstellung und verwandelten dann auch nur ganze fünf Würfe. „Die Vielzahl der Freiwürfe für Herten hat mich schon gewundert“, sagte Claxton. Einmal mehr zeigte sich, dass es die zu Saisonbeginn stark verjüngte Wedeler Mannschaft noch nicht schafft, ein Spiel 40 Minuten lang zu dominieren. Ein Übriges taten gegen Herten die verletzungsbedingten Ausfälle von Fabian Böke und Janis Stielow. Zwar trafen mit Helge Baues (25), US-Boy Isaac Gordon und Paul Owusu (je 13) auch drei Wedeler zweistellig, doch das reichte nicht für die Wende. Übel mitgespielt wurde den Wedelern von ihrem ehemaligen Clubkameraden Jeffrey Martin, der ihnen 13 Punkte einschenkte. 

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