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Reitsport : Dänischer Doppelsieg in Wedel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Philip Loven pilotiert beim 67. Pfingstturnier gleich zwei Pferde ganz schnell über die Hindernisse

Mit einem dänischen Doppelsieg endete die Hauptprüfung des 67. Pfingstturniers des RFV Wedel. Philip Loven (RV Concordia an der Miele) siegte auf dem Catharinenhof in Wedel mit dem Holsteiner Wallach Clondyke N vor seiner Stute Scaramanga N in der Springprüfung der Klasse S** mit Stechen. Mit diesen Pferden war er schon auf dem Normalparcours unter den schnellsten Startern, die die elf Hindernisse mit 13 Sprüngen fehlerfrei meisterten, gewesen.

Für das Stechen qualifizierten sich neun Pferde. Dort trat Loven, der seine Pferde in der Nähe von Meldorf trainiert, als dritter Reiter mit Clondyke N an. Erneut blieb das Paar fehlerfrei und legte mit 45,03 Sekunden die schnellste Zeit vor. So bewies Loven, dass sein Sieg mit dem Neunjährigen beim Großen Preis von Lübeck vor kurzem kein Zufall war. Die Zeit jagte er auch mit Scaramanga N, blieb aber mit 45,45 Sekunden knapp über der eigenen Vorgabe.

Auf den dritten Rang kam mit Paula de Boer (Garstedt-Ochsenzoller RV) auf Certain Zero die Reiterin, die während ihrer Ritte vom Publikum am lautstärksten unterstützt worden war. Als ihrer zehnjährigen Holsteiner Stute die weiße Schleife für den dritten Platz angeheftet wurde, steigerte sich der Jubel der Fans noch einmal. „Ich bin so stolz auf meine Tochter“, freute sich der Dressurreiter Wieger de Boer, der am Vortag schon miterleben durfte, wie sich Paula mit Le Rouge beim Dressur-Grand-Prix der Klasse S*** platzierte. „Gestern Vierte in der Dressur, heute Dritte im Springen – sie kann echt beides. Nach ihrem Studienabschluss im Sportmanagement hat sie unser Pferd erst vier Mal auf Turnieren vorgestellt und heute ist sie schon Dritte. Ich bin begeistert.“ Noch mehr freute de Boer, dass mit Certain Zero ein Pferd erfolgreich war, das er mit seiner Familie selbst aufgezogen und ausgebildet hat. „Ich hatte dieses Fohlen für ein Dressurpferd eingetauscht.“

Auf dem vierten Platz landete mit Simon Heineke ein weiterer Lokalmatador. Der Bereiter des Stalls Moorhof schaffte mit Qubo den Stechparcours in 55,04 Sekunden.

Einziges Manko der Prüfung war, dass von den ursprünglich gemeldeten 50 Pferden nur 19 an den Start gingen. „Es hatte nachts und am Vormittag durchgeregnet“, zog Parcoursbauer Alexander von Appen sein Resümee. „Viele Reiter haben daher am Sonntagmorgen erst gar nicht ihre Transporter beladen. Doch das Publikum war auch so mit dem Springen zufrieden. Und das zählt.“

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