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Fussball-Oberliga : Comeback überstrahlt Partie

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Leidenszeit von VfL-Akteur Artur Frost ist beendet / Torloses Remis an der Fahltsweide

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2016 | 16:00 Uhr

487 Tage hatte Artur Frost auf diesen Moment gewartet. Es lief die 90. Minute im Oberliga-Spiel zwischen dem VfL Pinneberg und dem FC Süderelbe, als der 32-Jährige endlich wieder den Rasen betreten durfte. „Ich habe lange auf diesen Augenblick gewartet und hart dafür gearbeitet. Die Leidenszeit ist endlich vorbei“, so der Offensivakteur des VfL Pinneberg. Das torlose Remis an der Fahltsweide geriet indes nicht nur angesichts des Comebacks von Frost, den eine Knorpelabsplitterung im Knöchel außer Gefecht gesetzt hatte, in den Hintergrund. Die Teams trugen ebenso ihren Teil dazu bei.

Spielerisch boten beide Mannschaften nämlich Magerkost. Bis auf einen harmlosen Distanzschuss von Sascha Richert (20.) und einem Abschluss der Gäste, den VfL-Torwart Maximilian Karp zu entschärfen wusste (44.), bekamen die Zuschauer in den ersten 45 Minuten keine weiteren nennenswerten Torraumszenen zu Gesicht. „Es war kein schönes Spiel. Im Endeffekt können wir mit dem Punktgewinn jedoch leben“, befand Spielertrainer Thorben Reibe, dessen Nachmittag auf dem Geläuf bereits nach 18 Minuten beendet war. „Ich bin unglücklich auf meine rechte Schulter gefallen. Ich befürchte, dass einige Bänder gerissen sind“, so der 33-Jährige. Im zweiten Durchgang vergab Hendrik Boesten per Kopf die beste Chance der Hausherren (66.), auf der anderen Seite verhinderte VfL-Kapitän Tim Vollmer in der 81. Minute den Rückstand, als er den Ball kurz vor der Linie klärte.

„Am Sonntag gegen den SV Lurup müssen nun unbedingt drei Zähler her“, so Reibe.

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