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Fußball-Verbandsliga : Coach Habibpur bastelt sich eine neue Mittelstürmerin

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Mahdi Habibpur, Trainer der Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch, hat immer noch ein Abwehr-Problem. Die gute Nachricht hinterher: Sein Sturm-Problem hat sich gelöst. Dass beides unmittelbar miteinander zusammenhängt, ist dem Coach bewusst: „Ich habe nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge im Training herumgebastelt und unsere etatmäßige Innenverteidigerin Sarah Büscher in den Angriff gesteckt – das klappte hervorragend.“

Beim 3:1-Sieg in Wilhelmsburg erzielte die neue Mittelstürmerin Büscher prompt per Kopf das zwischenzeitige 2:1 (44., Flanke Alina Wachter). Kurz zuvor hatte Nele Grzenkowitz den frühen Rückstand ausgeglichen (28.). Da Büscher vorne wirbelte, fehlte sie allerdings hinten. „Im Abwehrverbund haben wir immer noch unsere Probleme. Mir gefällt es als Trainer einfach nicht, dass wir bisher in jedem unserer vier Saisonspiele Gegentore kassiert haben“, so Habibpur, der allerdings auch sein Abwehrproblem zeitnah gelöst wissen will: „Wir werden im Training daran arbeiten. Eine Idee ist es, dass unsere Sechserin Nele Grzenkowitz bei Ballverlust in die Abwehrkette rückt und wir somit zu viert verteidigen.“ In Durchgang zwei in Wilhelmsburg klappte dies in Ansätzen bereits hervorragend, Union dominierte die Partie und Alexandra Möller markierte den 3:1-Endstand (68., Vorarbeit Kramer).

Eines ist für Habibpur aber klar: „Sarah Büscher wird vorerst nicht in die Abwehr zurückkehren, sie ist meine neue Mittelstürmerin.“

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erstellt am 05.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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