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Fussball-Kreisliga : Cleverness setzt sich durch

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Holsatia im ETMV II ringt Sparrieshoop nieder / Heidgraben fehlt Quäntchen Glück

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2017 | 16:00 Uhr

TV Sparrieshoop –

Holsatia im EMTV II 2:3 (0:2)


Im Kreisliga-Derby an der Rosenstraße unterlag der gastgebende TSV Sparrieshoop nach großem Kampf und spannendem Finish mit 2:3 gegen Holsatia im EMTV II. „Wir wollen sportlich fair bleiben“, eröffnete Gästetrainer Nils Hammermann die Analyse der Begegnung und erkannte an, dass „wir glücklich gewonnen haben.“ Was Hammermann damit meinte: „In der ersten Viertelstunde müssen wir eigentlich schon 0:4 zurückliegen. So haben die uns unter Druck gesetzt.“ Doch im Fußball zählen nun einmal erzielte Treffer und für die sorgte das erfahrenere Team, so dass die Holsaten mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause gingen.

Im zweiten Spielabschnitt schlug Sparrieshoop dann zurück, glich durch zwei Tore von Luka Hochschild aus und war dem dritten Treffer näher als die Gäste. Aber auch in dieser Situation war der Gastgeber glücklos; die Gäste hingegen sicherten sich dank des zweiten Treffers von Daniel Krohn die drei Zähler. „Mehr ist aus verschiedenen Gründen eben nicht drin im Moment. Zur personellen Situation kommt dann auch noch Pech mit zu“, so TSV-Trainer Bernhard Schwarz.

Heidgrabener SV –
TuS Hasloh 2:2 (1:1)


Nach dem 2:2 (1:1)-Unentschieden gegen den TuS Hasloh war Heidgrabens Trainer Ove Hinrichsen nicht zu Späßen aufgelegt. Es sei der Wurm drin. Auf der einen Seite ermöglichen katastrophale Fehler Gegentore. Beispielsweise beim ersten Treffer der Gäste, als ein Querpass in der eigenen Hälfte zu einem Foulspiel führte und der daraus resultierende Freistoß durch die Mauer im Tornetz landete. Beim zweiten Gegentreffer nutzte der gegnerische Stürmer dankend ein Missverständnis der eigenen Innenverteidigung aus. „Auf der anderen Seite fehlt dann auch das Quäntchen Glück“, haderte Hinrichsen unter anderen auch mit dem Schiedsrichter wegen eines ausbleibenden, weiteren Elfmeterpfiffes. In Minute 75 zeigte der Unparteiische indes auf den Punkt, Philippe Schümann verwandelte eiskalt.

Kickers Halstenbek –

TSV Seestermüher Marsch 3:3 (3:1)

„Ich bin hochzufrieden darüber, dass wir in einem grottenschlechten Spiel die bessere Mannschaft waren“, resümierte Seestermühes Ligaobmann Klaus Kimpel nach dem 3:3 (3:1) -Remis bei Kickers Halstenbek mit einer Portion Galgenhumor. 44 Minuten brauchten die Märschler, um erstmals gefährlich zu werden, Metin Tefci verkürzte auf 1:2. Halstenbek beschränkte sich auch nach dem Anschlusstreffer auf Konter und stellte noch vor der Pause die alte zwei-Tore-Führung wieder her. Spannend wurde es in der Schlussphase: Erneuter Anschluss durch Jan-Ole Themm (86.), dann ein von Tefci nach Foul an Eike Jessen verschossener Elfmeter (90.) – und schließlich der Seestermüher Ausgleich durch Themm in der Nachspielzeit. „Noch zwei Minuten länger und wir hätten wohl gewonnen“, sinnierte Kimpel.

SV Hörnerkirchen –

Gencler Birligi 1:0 (1:0)


Das frühe Tor von Marco Eichhorn für seinen SV Hörnerkirchen sollte zugleich das einzige des gesamten Spiels bleiben – und das trug nicht gerade zur Beruhigung von Hökis Coach Jürgen Kohnagel bei: „Die alte Fußballweisheit ‚Wenn Du vorne die Dinger nicht machst, kassierst Du sie irgendwann hinten’ war permanent bei mir präsent. Denn wir haben vorne viele Chancen vergeben, sehr viele“, haderte er. Chancenlos war auch Gencler Birligi nicht. „Wir haben zwar zeitweise dominiert, unterm Strich hat Hörnerkirchen das Spiel aber definitiv verdient gewonnen“, gab Genclers Onur Oeden zu. Mit nur zehn Gegentreffern kann Höki, gemeinsam mit Spitzenreiter Union Tornesch II, aktuell die beste Defensive der Staffel vorweisen.

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