zur Navigation springen

Basketball : Chefsache: Roquette behält die Nerven

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Den zwölften Saisonsieg des SC Rist in der Zweiten Basketball-Bundesliga Pro B erklärte Center Christoph Roquette im Auswärtsspiel bei Citybasket Recklinghausen kurzerhand zur Chefsache. Nur noch 15 Sekunden waren beim Stand von 93:89 für die Wedeler zu spielen, als der 32 Jahre alte Kapitän des Gästeteams auf dem Weg zum Korb gefoult wurde, beide dafür fälligen Freiwürfe zum 95:89 nutzte und kurz darauf nach einem Ballgewinn erneut regelwidrig gestoppt wurde. Ein weiterer Treffer von der Linie durch den 2,02-Meter-Mann sicherte den Gästen das 96:89 (47:41) und mit nun 24 Punkten Platz zwei hinter den Rostock Seawolves (26) und die fast sichere Playoff-Teilnahme. Mit den Aufstiegsspielen befasst sich Rist-Headcoach Michael Claxton gedanklich allerdings noch nicht, freute sich stattdessen lieber über eine weitere starke Mannschaftsleistung seines Teams, das sich von einem schwachen ersten ersten Viertel (30:22 für Recklinghausen) nicht entmutigen ließ. „Es gab viele unterschiedliche Phasen in dieser wechselvollen Partie, in der wir ans Limit gehen mussten, um das Spiel in der zweiten Halbzeit noch zu drehen“, sagte Claxton.

Die Aufholjagd gelang seinem Team vor allem dank guter Wurfquoten. Die Gäste verwandelten 52 Prozent ihrer Versuche von der Freiwurflinie (26 von 33) und trafen zudem hochprozentig aus der Ferndistanz. Von den Strapazen des Gastspiels in Recklinghausen können sich die Wedeler nun fast zwei Wochen lang erholen. Am kommenden Wochenende sind sie spielfrei, danach wartet ein Doppelspieltag mit Partien beim RSV Eintracht Stahnsdorf (20. Februar) und gegen Bochum (22. Februar). 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen