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Fussball-Oberliga : „Buddy“-Tag oder erneutes Debakel?

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: Dennis von Bastian will mit dem SV Rugenbergen Revanche gegen Curslack nehmen / VfL übt Verzicht / HR sucht nach Effizienz

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Seinen Spitznamen hat er schon seit der F-Jugend. „Zunächst nannten mich alle ’Basti’ weil mein Vorname so häufig vorkam und aufgrund meines Nachnamens. Dann entwickelte sich irgendwann ’Buddy’ daraus“, erklärt Oberliga-Fußballer Dennis von Bastian vom SV Rugenbergen.

Dass sein Spitzname im Angelsächsischen für „Kumpel“ oder „Kumpane“ steht, findet der 27-Jährige passend. „Ich würde schon sagen, dass ich ein Kumpeltyp bin“, lacht der Linksfuß, der nach den 90 Minuten auch gerne mal mit den Teamkollegen ausgelassen feiern geht. Nur zu gern würde von Bastian am morgigen Sonnabend mit seinen Freunden vom SVR nach dem Spiel gegen den SV Curslack-Neuengamme (14 Uhr) einen so genannten „Buddy-Tag“, sprich Kumpeltag, begehen.

„Doch das hängt natürlich vom Ergebnis ab“, weiß er. Das Hinspiel ging mächtig in die Hose – 0:7 hieß es nach 90 Minuten. „Eigentlich wollten wir das ausblenden, das war ein rabenschwarzer Tag, an dem wir schlichtweg Arbeitsverweigerung begingen. Aber nun, vor dem Rückspiel, ist es natürlich wieder präsent, wir wollen die Revanche“, kündigt der Mittelfeldmann an und ergänzt: „Besonders bitter war es, dass deren Vierfachtorschütze Kristof Kurczynski mit offenen Schnürsenkeln gespielt hat, da fühlten wir uns verhöhnt, das haben wir nicht vergessen.“

Am Donnerstag landete von Bastian nach einem berufsbedingten Aufenthalt in Nürnberg wieder in Hamburg, machte sich gleich auf zum Training nach Bönningstedt.

Feiert er morgen einen „Buddy“-Tag oder gibt’s ein erneutes Debakel? „Buddy ist zurzeit gut drauf, ich vertraue ihm, er ist wie ein Ziehsohn für mich“, lobt Trainer Ralf Palapies, der hofft, dass gegen Curslack eine Serie reißt: „Von den Ergebnissen her ist die Rückrunde fast ein genaues Abbild der ersten Saisonhälfte. Hält diese Serie, sähe es gegen Curslack bitter aus, aber das wollen wir ändern“, so Palapies, „wir müssen unser Heil in der Offensive suchen, ein 0:0 wird es mit Sicherheit nicht geben.“ Apropos Unentschieden. Zwölfmal musste sich die SV Halstenbek-Rellingen in dieser Spielzeit bereits mit einer Punkteteilung zufrieden geben – Ligahöchstwert.

Spricht man Coach Thomas Bliemeister auf das Remis-Syndrom seines Teams an, verweist der 58-Jährige auf den vermeintlichen Hauptgrund für diese Bilanz: „Uns fehlt die Effizienz vor dem gegnerischen Tor. In den meisten Partien waren wir überlegen und hätten einen Erfolg verdient gehabt. Es ist derzeit aber auch eine mentale Sache, wir benötigen einen Brustlöser“. Dieser soll am Sonntag um 14 Uhr gegen den TSV Buchholz 08 erfolgen, allerdings weiterhin ohne die Hilfe von Patrick Hoppe (Bänderriss) und Ilias Antoniou (Muskelfaserriss).

Auf zwei Leistungsträger verzichten muss auch der VfL Pinneberg im Duell am Sonntag (14 Uhr) beim Fünfzehnten SC Alstertal-Langenhorn – allerdings freiwillig. „Wir werden unserer Zweiten zwei Stammspieler im Landesliga-Abstiegskampf gegen Lurup zur Verfügung stellen“, so Oberliga-Coach Michael Fischer, dem zusätzlich die Verletzten Torben Reibe (Fersensporn), Steffen Maaß (Knie) und Tim Vollmer (Zeh) ausfallen. Das Ziel, am Ende der Saison einen der vorderen Tabellenplätze zu belegen, gibt er aber dennoch nicht auf: „Platz zwei wäre schön. Aber: Am Ende bin ich lieber Vierter und die Zweite bleibt in der Landesliga, als dass ich Vizemeister werde, unsere Zweite aber in die Bezirksliga absteigen muss.“

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