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Unermüdlicher Einsatz : „Bronzener Stern des Sports“ für den TuS Esingen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

TuS Esingen erhält für den gelungenen Spagat zwischen Tradition und der Einbettung neuer Sportarten den „Bronzenen Stern des Sports“.

Pinneberg | Margarete Hauschildt musste einen Moment überlegen. „Zwei Monate habe ich bestimmt an der Bewerbungsmappe gesessen. Es mussten alle wichtigen Ereignisse gesammelt und in die Mappe eingefügt werden. Da ich in Sachen Bildbearbeitung am Computer nicht die Schnellste bin, hat es ein wenig gedauert“, schmunzelte die 76-jährige Ehrenvorsitzende des TuS Esingen. Der unermüdliche Einsatz Hauschildts, die seit 1975 im Verein tätig ist, sollte sich bei der Verleihung des „Bronzenen Stern des Sports“, einer Auszeichnung für Sportvereine auf kommunaler Ebene, bezahlt machen.

Der mit 2500 Euro dotierte Preis, der alljährlich vom Kreissportverband Pinneberg (KSV), der Bürgerstiftung der VR Bank Pinneberg, der Volksbank-Pinneberg und dem Olympischen Sportbund vergeben wird, ging in diesem Jahr an den TuS Esingen und der Ehrenvorsitzenden war der Stolz deutlich anzumerken. „Das ist eine tolle Anerkennung für den gesamten Verein. Das Geld können wir natürlich gut gebrauchen. Es ist wichtig, dass vor allem die Jugend wieder mehr Interesse am Vereinsleben entwickelt, neue Sportarten sind dabei natürlich hilfreich“, so Hauschildt, die gemeinsam mit ihren Vereinskollegen Hans-Günter Voß (2. Vorsitzender) und Christina Nieschalk (Jugendwartin) den Scheck entgegennahm. „Der Verein, der nahezu alles kann außer Fußball hat jahrzehntelang Mut bewiesen, neue Sportarten wie Floorball ins Angebot mit aufgenommen und trotzdem nie die Tradition vernachlässigt“, fand Sönke-Peter Hansen, Vorsitzender des KSV, lobende Worte.

Insgesamt 7  850 Euro Preisgelder (7350 von der Bürgerstiftung und 500 für den Sieger von der Bank) vergab die Jury an insgesamt elf Preisträger, so viele wie nie zuvor. Neben dem TuS Esingen, der als Sieger nun auf Landesebene auch für den „Silbernen Stern“ nominiert ist, zählten der Reitverein Glückstadt (100 Euro), der TSV Heist (250 Euro), der SV Hörnerkirchen (250 Euro), der Förderverein Tennis Elmshorn (250 Euro), der SSV Rantzau (250 Euro), der Pinneberger Tennisclub (250 Euro), der Elmshorner MTV (500 Euro), der TuS Hemdingen-Bilsen (1000 Euro), der Tennisverein Uetersen (2000 Euro) und der 1. FC Quickborn (500 Euro) zu den ausgezeichneten Vereinen.

Letztgenannter Club hatte bereits wenige Stunden vor der Verleihung des „Bronzenen Stern des Sports“ allen Grund zum Jubeln: Der Verein bekam im Hamburger Rathaus den Uwe-Seeler-Preis überreicht. „Die Sportvereine leisten für ihre Mitglieder und die Gesellschaft wertvolle Arbeit“ hob Hansen hervor. Auch Margarete Hauschildt möchte weiterhin ihren Teil dazu beitragen. „Man lernt nie aus und es gibt immer etwas zu tun. Der Verein ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so Hauschildt.

Der Uwe-Seeler-Preis

Zum 29. Mal hat der Hamburger Fußball-Verband Vereine gewürdigt, die sich um den Jugendfußball im Bereich des Breiten- und Leistungssports besonders verdient gemacht haben. Als Sieger gingen dieses Jahr der Rissener SV und der 1. FC Quickborn hervor, die sich über jeweils 5000 Euro Preisgeld freuen dürfen. „Wir sind sehr stolz auf diesen Preis“, freute sich Christian Dubitzky, stellvertretender Vorsitzender des 1. FC Quickborn.

 
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erstellt am 11.Nov.2015 | 13:30 Uhr

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