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Fußball-Oberliga : Brisanter Vergleich der Ex-Oberligisten

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

FC Elmshorn heute bei Germania Schnelsen.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Als sich der FC Elmshorn und Germania Schnelsen vor 13 Monate letztmals an der Wilhelmstraße gegenüberstanden, spielten beide Vereine noch in der Oberliga Hamburg. Diese haben die Klubs dann im Abstand von einem halben Jahr verlassen – der FCE, weil er die damalige Erste im Winter vom Spielbetrieb abmeldete, Germania, weil der chaotisch zusammengewürfelte Haufen sportlich chancenlos war und als Tabellenschlusslicht abstieg. In der Landesliga nun finden sich die Protagonisten nun erneut in den tieferen Regionen des Klassements wieder. Heute Abend gibt es am Schnelsener Riekbornweg ein Wiedersehen (19.30 Uhr).

Auf Seiten des FCE standen aus dem aktuellen Kader bei der 0:1-Heimniederlage gegen die Germanen drei Akteure auf dem Rasen: die Brüder Dennis und Adrian Ghadimi für jeweils eine Halbzeit sowie Maximilian Waskow.

Letzterer kam zur Saison 2013/14 von der SV Lieth an die Wilhelmstraße, wo damals noch Achim Hollerieth das Zepter schwang. Durchsetzen konnte sich der damals gerade volljährig gewordene Klein Nordender bei dem ExProfi Hollerieth nicht und kam auf gerade einmal neun Einsätze ohne davon einmal durchgespielt zu haben (324 Minuten). Dem Verein ist er dennoch treu geblieben, als im vergangenen Winter 2014/15 mit wenigen Ausnahmen alle Akteure aus der zu diesem Zeitpunkt vom Spielbetrieb zurückgezogenen Oberligamannschaft das Weite suchten. Darunter war der spielende Co-Trainer Sven Tepsic, der nun in gleicher Funktion bei Germania tätig ist.

Diese Spielzeit ist das anders. In fünf der bisherigen sieben Partien stand Waskow jeweils 90 Minuten auf dem Platz. Lediglich das 3:0 über den HEBC vor zwei Wochen verpasste er nach einer Roten Karte. Diese Sperre ist aber abgelaufen.

Am Dienstagabend wirkte Waskow zusammen mit vielen Akteuren aus der zweiten Reihe beim kurzfristig anberaumten Testspiel gegen die A-Jugend des Niendorfer TSV (Regionalliga) mit. „Die Leistung stimmt positiv“, sagte Teammanager Rainer Klaar nach dem 7:2, denn auch heute Abend fehlt an dessen alter Wirkungsstätte Riekbornweg Torjäger Patrick Hiob, der erst Sonnabend aus dem Urlaub wieder kommt. Adrian Ghadimi muss wegen einer gebrochenen Nase noch zwei Wochen pausieren.

„Es ist ein wichtiges Spiel für uns“, so Klaar zum Vergleich der einstigen Oberligisten. Der FCE will die Chance nutzen, mit einem Sieg erstmals in dieser Saison die Abstiegsränge zu verlassen. Zu den Elmshorner Torschützen gegen den Niendorfer Nachwuchs gehörte übrigens auch Maximilian Waskow – und das gleich zweimal. Die letzten Pflichtspieltore erzielte der defensive Linksaußen in der Saison 2011/12 als er noch in der B-Jugend des FC St. Pauli spielte.

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