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Fussball-Oberliga : Bricht Rugenbergen den Heimfluch?

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Bönningstedter gewannen letztmals vor fünf Jahren zuhause gegen den VfL Pinneberg

shz.de von
erstellt am 18.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Heimspiel gegen den VfL Pinneberg: für die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen nicht unbedingt die erfolgsversprechendste Kombination. Von den vergangenen acht Duellen an der Ellerbeker Straße gewannen die Bönningstedter nur eines. „Nicht gerade berauschend“, gesteht Sebastian Munzel. Der 31-Jährige, aufgrund einer Schambeinentzündung und muskulären Problemen schon seit geraumer Zeit außer Gefecht gesetzt, gehört zu jenen Zeitzeugen, die den letzten SVR-Heimsieg gegen den VfL bejubeln durften. Geschehen beim 4:1 im September 2012.

Während Munzel die Partie damals von der Bank aus verfolgte, avancierte auf dem Feld Teamkollege Pascal Haase (kleines Foto) zum Matchwinner. Der Angreifer steuerte zwei Tore sowie eine Vorlage bei. „Ich erinnere mich noch gut an dieses Spiel. Das war schließlich mein erstes Jahr in der Oberliga“, sagt Haase. Ohnehin stellt der 23-Jährige statistisch gesehen die größte Gefahrenquelle für die Pinneberger dar, ist er doch mit insgesamt sechs Treffern der beste Schütze dieses Kreisderbys.

Seine Quote ausbauen will er selbstredend auch im neuerlichen Duell am Sonntag, 15.30 Uhr. „Ich bin fit“, so Haase vielversprechend. Die Einsatzgarantie hat er quasi schon bekommen. „Er wird wohl mit Sicherheit spielen“, verrät Munzel, der in Abwesenheit von Cheftrainer Ralf Palapies und Assistent Manuel Kaladic in dieser Woche gemeinsam mit Knut Aßmann und Dennis Schultz noch das Training leitet. Am Sonntag übernimmt dann „Palla“ wieder das Zepter.

Unterdessen suchen Haase und Munzel nach Gründen für die schwache Heimbilanz gegen Pinneberg: „Der VfL lag uns bislang nicht so. Sehr robuste und zweikampfstarke Spieler“, räumt der Interims-Coach ein. Haase schlägt in die gleiche Kerbe: „Wir haben uns oftmals zu sehr ihr von langen Bällen geprägtes Spiel aufdrängen lassen.“ Das soll am Sonntag anders werden. An Motivation mangelt es hüben wie drüben nicht: „Das ist ein Derby. Da muss man niemanden noch extra heißmachen“, betonen Munzel sowie VfL-Coach Thorben Reibe unisono.

Letzterer gibt sich nach dem 0:1 gegen Sasel am vorigen Spieltag selbstkritisch. „Ich war krank und daher etwas ruhiger an der Linie als sonst. Das hat sich dann auch ein wenig auf die Mannschaft übertragen“, sagt Reibe, der den Auftritt seines Teams nach Spielende noch als „leblos“ bezeichnet hatte. Das Fieber sei aber mittlerweile abgeklungen; und von Leblosigkeit ist ein Derby ohnehin meist weit entfernt.

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