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Handball : Bollhöfer schickt Ellerbek in den Urlaub

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schlecht gespielt, trotzdem gewonnen: Mit 31:23 setzte sich der TSV Ellerbek gegen die SG Wift durch.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Es war das bis dato schlechteste Saisonspiel des TSV Ellerbek, aber am Ende hatten die Handballmänner gegen die SG Wift mit 31:23 (12:10) gewonnen. „Wir haben schon eine gute Mannschaft“, sagte Trainer Michael Bollhöfer lächelnd und schickte seine Jungs in den Urlaub.

Der Coach lässt seinen Kader, der erst am 27. Oktober (bei der SG Hamburg-Nord) zum nächsten Punktspiel in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein antritt, eine Woche lang auftanken. „Seit der Vorbereitung auf die Serie haben wir uns fast täglich gesehen, da ist eine Auszeit nötig, um die Köpfe wieder frei zu kriegen“, erklärte Bollhöfer.

Wer die Partie gegen Neumünster verfolgte, kann die ungewöhnliche Maßnahme des Trainers nachvollziehen. Ellerbek lag nach 23 Minuten 7:9 zurück, obwohl man den Gegner im Griff hatte. Die Zahl der Fehler im Angriff war bis dahin schon auf 15 angewachsen, die Mängel im Passspiel und beim Torwurf hatten die Gäste stark gemacht. „Wenn wir uns nur einmal hätten klar absetzen können, wäre Ellerbek vielleicht sogar nervös geworden“, orakelte SG-Trainer Peter Bente. „Aber wir sind am besseren Torwart gescheitert.“

Richtig ist, dass TSV-Keeper Florian Knust eine solide Leistung bot, die Basis für den fünften Sieg in Folge legte aber die gesamte Mannschaft. Wie schon gegen Alt Duvenstedt zeigte die Umstellung der 6:0-Abwehr (20. Min.) auf eine Personen bezogenen Variante (5:1 oder 3:3) Wirkung. So wurden die routiniert bedächtig agierenden Gäste ständig unter Druck gehalten und waren nach 50 Minuten ausgepumpt. Der bessere und physisch stärkere Kader setzte sich schließlich durch.

Im Angriff verdiente sich Tarek Fejry als kluger Ballverteiler die besten Noten. Der sicherste Torschütze der Ellerbeker mit sieben Treffern war Christopher Behre.

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