zur Navigation springen

Foorball : Blau-Weiß 96 im Freudentaumel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Schenefelder setzen sich in der Finalserie um den Aufstieg zur 1. Bundesliga gegen DHfK Leipzig durch

Nach dem Schlusspfiff gerieten die Schenefelder Floorballer in einen kollektiven Freudentaumel. Blau-Weiß 96 gewann das wichtigste Spiel der bisherigen Vereinshistorie mit 10:5 gegen DHfK Leipzig und machte den Aufstieg in die 1. Bundesliga klar.

„Fünf Minuten vor Ende hatte sich schon so ein bisschen das Gefühl breit gemacht, dass es klappen würde und als es vorbei war, fiel uns ein Stein vom Herzen. Schließlich haben wir lange darauf hingearbeitet“, sagte Blau-Weiß 96-Pressesprecher Jan-Ole Villwock. Im zweiten Spiel der Finalserie um den Aufstieg in die 1. Bundesliga sprach die Ausgangslage nach dem 8:0 im Hinspiel klar für die Gastgeber, die jedoch im Vorfeld stets zur Konzentration mahnten. Vor der Rekordkulisse von 357 Zuschauern war alles für ein furioses Finale angerichtet. Beflügelt von der Kulisse und der Motivationsrede von Routinier Christian Kadow, der den Floorballschläger nach dieser Saison an den Nagel hängen wird, startete Schenefeld bestmöglich in die Partie. Bereits nach 90 Sekunden traf Daniel Czapelka zur 1:0-Führung. Nach nur drei Minuten war es Fiedrich, der die Führung nach Vorlage von Johannes Gebauer aus der Distanz verdoppelte. In der letzten Spielminute des ersten Drittels kam dann auch Leipzig zu seinem ersten Tor der Finalserie. Nicolas Kujat fand einen Weg durch die Schenefelder Defensive und verkürzte. Den Schlusspunkt im Auftaktdrittel setzten jedoch die Männer in Blau-Weiß: Dentzin beförderte den Ball in den Torwinkel.

Im zweiten Spielabschnitt bewiesen die Gäste indes, dass noch Leben in ihnen steckt. Ingmar Penzhorn und erneut Kujat glichen innerhalb von drei Minuten die Partie aus. In dieser Phase zeigte die sonst starke Defensive der Schenefelder Schwächen und ließ Leipzig sogar mehrere Chancen zur Führung, die aber vom überragenden Bennet Druminski glänzend vereitelt wurden. So dauerte es bis in die 14. Minute des zweiten Drittels, ehe Dentzin sich für die Vorlage von Daniel Czapelka revanchierte und den Gästegoalie erneut überwand. „Da waren wir schon ein wenig alarmiert, deshalb haben wir versucht den Leipzigern das Leben wieder etwas schwerer zu machen“, so Villwock.

Besonders Dentzin schien sich einiges vorgenommen zu haben. Er baute die Führung innerhalb von nur 80 Sekunden mit zwei Toren der Kategorie „Tor-des-Monats“ auf 6:3 aus. Justus Karnath und Dentzin mit seinem vierten Treffer erhöhten auf 8:3. Nachdem Leipzig durch Penzhorn zum 8:4 kam, hatte Blau-Weiß erneut die richtige Antwort parat. Marius Schwartz traf, auf der anderen Seite konnte Richter für die Leipziger nochmals vollstrecken. Zu diesem Zeitpunkt, acht Minuten vor der Schlusssirene, war die Partie entschieden. Kapitän Lasse Schmidt setzte zwei Minuten vor Schluss noch ein Tor drauf und traf zum 10:5-Endstand. Der Rest ging im kollektiven Aufstiegsjubel unter.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 25.Apr.2017 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen