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Fußball-Landesliga : Blau-Weiß 96: Erst „eine Frechheit“, dann eine engagierte Leistung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Wir hätten Neunter werden können“, ärgerte sich Abteilungsleiter Andreas Wilken. Dann aber gingen die Landesliga-Fußballer gegen den TSV Sasel nach drei aufeinander folgenden Siegen erstmals wieder leer aus. Am Ende konnten sie froh sein, dass die 2:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den TSV Sasel nicht mehr ins Gewicht fiel. Anstelle der Schenefelder muss der punktgleiche SV UH-Adler aufgrund der deutlich schlechteren Tordifferenz den bitteren Weg in die Bezirksliga antreten.

Die Blau-Weißen waren schon vor dem Anpfiff gerettet. Das Engagement ließ zu Wilkens Leidwesen Wünsche offen. „Die erste Halbzeit von uns war eine Frechheit“, schimpfte der Spartenchef, der die scheidenden Spieler Patrick Marciniak, Jannik Swennosen, Jan Düllberg und Marcel Jobmann mit Büchern des Sportreporters Frank Buschmann („Am Ende kackt die Ente.“) beschenkt hatte. Alle vier lassen die Schenefelder nicht gerne ziehen. Im letzten Saisonspiel zählten der eingewechselte Jobmann und Jan Düllberg (per Elfmeter nach einem Foul an Timo Carstens) sogar zu den Torschützen.

Mit viel Leidenschaft, die im ersten Durchgang noch fehlte, verwandelten die Schenefelder den 0:2-Rückstand zur Pause in ein 2:2. Dann aber schlug noch ein Freistoß aus 25 Metern bei Keeper Fabian Jensen ein. „Nachlässigkeiten wie diesmal wird es nächste Serie nicht mehr geben. Dafür werden wir sorgen“, sagte Andreas Wilken. Bitter war, dass sich Timm Thau mit einem Muskelfaserriss in die Sommerpause verabschiedete und ausgewechselt werden musste.



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