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Bewährungsprobe bestanden

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorner Schwimmerinnen dominieren Landesmeisterschaften Lange Strecken in der Traglufthalle

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Die neue Traglufthalle, am Donnerstag wegen des Sturms „Xaver“ noch gesperrt, hat ihre erste echte Bewährungsprobe bestanden: die schleswig-holsteinischen Landesmeisterschaften über die Langen Strecken. „Es hat alles geklappt; die Zeitmessung lief einwandfrei“, zog Jörg Freyher, Cheftrainer des Ausrichters Swim-Team Elmshorn ein erstes Fazit. In der Woche zuvor waren endlich auch die angepassten Wendebleche für die Startblöcke gekommen. Nachdem die Startwerke Elmshorn die alten Betonstartblöcke des 50-Meter-Beckens vor der Hallensaison abgeflext und gegen herausnehmbare aus Metall ausgetauscht hatte, mussten diese Elemente für die elektronische Zeitmessung angeglichen werden.

Sportlich dominierte der Gastgeber die Meisterschaften, wenn auch nicht in der Übermacht wie in der Vergangenheit. „Im Gesamtbild waren die Mädchen stärker als die Jungs“, sagte Freyher. Natalie Charlos gewann in der offenen Klasse die 800 und 1500 Meter Freistil. Über 400 Meter Lagen war Schmetterlingsspezialistin Thea Brandauer die Schnellste. Für die Elmshorner Männer schwamm der 14-jährige Arti Krasniqi über 1500 Meter Freistil als Dritter und über 400 Meter Lagen als Zweiter aufs Treppchen. Jonas Max Rade (kleines Foto) wurde über 800 Meter Freistil Zweiter. Die Langstreckenkönige des vergangenen Jahres waren aber auch nicht am Start gewesen. Jacob Heidtmann verzichtete wegen der am morgigen Donnerstag beginnenden Kurzbahn-Europameisterschaft; Neu-Student Clemens Kaiser will sich auf die kürzeren Distanzen konzentrieren.

Zu überzeugen wusste auch Lena Oldenburg mit zwei persönlichen Freistil-Bestzeiten. Sie dürfte sich ebenso wie die Landesmeister, Maike Scheelk oder Sina Schunk bereits für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert haben. Bis zu deren Austragung Anfang Mai 2014 ist es zwar noch etwas hin, aber, so Freyher: „Was man hat, das hat man.“

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