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Fussball-Landesliga : Besuch der Ehemaligen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Sebastian Meyer und Tim Weber heute mit TuRa Harksheide an der Wilhelmstraße

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Es ist ein Besuch der Ehemaligen, wenn heute Abend TuRa Harksheide zum Landesliga-Gastspiel beim FC Elmshorn antritt. In den Reihen der Norderstedter wirken zwei mit, die vor Jahresfrist noch in Grün gegen den Ball getreten haben: Sebastian Meyer (26) und Tim Weber (24). Zudem hat Trainer Sidnei Marschall (37) ebenfalls eine Fußball-Vergangenheit in Elmshorn; er spielte für den Club während der chaotischen Früh-Phase in der Spielzeit 2005/06, an deren Ende in der Landesliga Rang 15 – von damals 18 Teams – inklusive des Abstiegs in die Bezirksliga stand.

Rund lief es auch in der jüngeren Vergangenheit nicht immer an der Wilhelmstraße. Das war ein Grund für Sebastian Meyer, um im Sommer zu wechseln. „Was uns gestört hat, war die oft geringe Trainingsbeteiligung“, sagt der Abwehrspieler, der vergangene Saison immerhin die Elmshorner Kapitänsbinde getragen hatte. Daher sei für ihn früh klar gewesen, dass er sich verändern wollte. Der Wechsel sei in Absprache mit FCE-Teammanager Rainer Klaar und Betreuer Uwe Wölm letztlich auch problemlos über die Bühne gegangen – obwohl Meyer und auch Weber eigentlich als Schlüsselspieler mit Heimatbezug beim FCE fest eingeplant waren.

„Dass Tim mitgekommen ist, war wie ein kleiner Bonus, weil wir uns auch privat gut kennen“, so Meyer, der von der Anlage in Norderstedt mit einem Kunstrasenplatz schwärmt. Von ähnlichen Bedingungen können die Elmshorner nur träumen.

„Es wird komisch sein, dass wir uns in der Gäste-Umkleide umziehen“, blickt Meyer auf seine Rückkehr am heutigen Abend. Große Rücksicht darf seine ehemalige Mannschaft aber nicht erwarten, zumal die Fluktuation beim FCE im Sommer einmal mehr relativ groß gewesen war. Hinzu kommt der Trainerwechsel von Lars Lühmann zu Dennis Usadel.

Beide Punkte gelten aber auch für den Norderstedter Verein. Bei TuRa nahm Marcus Fürstenberg wenige Tage vor Lühmanns Demission Anfang September ebenfalls seinen Hut, aber nicht aus privaten Gründen, sondern wegen Differenzen mit der Fußball-Abteilung. Nach drei Niederlagen am Stück hat Harksheide heute vor einer Woche mit einem 2:1 gegen Tabellenführer SV Halstenbek-Rellingen in die Erfolgsspur zurückgefunden. „Da wollen wir weiter machen“, kündigte Weber an. Denn die Ziele von TuRa liegen deutlich höher als es der aktuell neunte Tabellenplatz widergibt.

Nach Abpfiff aber wird die Rivalität beendet sein. Und dann bleibt, so hofft Meyer, Zeit für ein Schnitzel Hollandaise zusammen mit Uwe Wölm – wie so oft in der vergangenen Saison.

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