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Schwimmen : Bermel und Boy in Rekordlaune

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Schwimm-DM: Elmshorner Schwimmer knacken neun schleswig-holsteinische Bestmarken in ihren Altersklassen

shz.de von
erstellt am 24.Nov.2014 | 15:58 Uhr

Die Schwimmoper in Wuppertal gilt allgemein als schnelles Becken. Die Aktiven des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn setzten dies während der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften nahezu in Perfektion um: Neun neue Altersklassen-Landesrekorde notierte Cheftrainer Jörg Freyher für Lea Boy, Thea Brandauer, Arti Krasniqi und Thore Bermel.

Vor allem Bermel überraschte bei seinen ersten offiziellen nationalen Meisterschaften nach der Rückkehr vom SC Magdeburg zum STE in der Licht durchfluteten Halle über 800 Meter Freistil. Er unterbot mit 8:05,88 Minuten die bisher von Rob Muffels (Ex-STE, jetzt Magdeburg) gehaltene schleswig-holsteinische Bestzeit für 16-Jährige um sieben Sekunden. Im Vergleich zu seinem persönlichen Rekord steigerte sich der Freiwasser-Junioren-WM-Teilnehmer vom September vergangenen Jahres um 14 Sekunden. Das ist auf dieser Strecke eine Ewigkeit.

„Für mich war das herausragend“, legte sich Freyher in seiner Wertung fest. Mit dieser Zeit hatte Bermel auch die Norm für die 400 Meter Freistil unterboten, über die er aber nicht starten durfte, da ihm das beim einzigen Qualifikationswettkampf im Vorwege nicht geglückt war. Vor allem das intensive Training in Vorbereitung auf die internationalen Starts der vergangenen Freiwassersaison habe Bermel sehr viel weiter gebracht, analysierte Freyher. Auch über 1500 Meter verdrängte Bermel Muffels aus der schleswig-holsteinischen Altersklassen-Bestenliste.

Auf dieser Distanz steht nun in der Altersklasse der 15-Jährigen ebenfalls ein neuer Name bei den Jahrgangsrekorden im Norden: Arti Krasiniqi, der in 16:01,23 Minuten vier Sekunden schneller war als Björn Barnofski (ebenfalls STE) vor elf Jahren. Den gleichen Tausch gab es auch über 800 Meter Freistil, auf 400 Meter lagen verdrängte der Pinneberger Krasniqi Jonah Kilian Sumfleth vom FC Voran Ohe.

Eine magische Grenze knackte Lea Boy, die über 800 Meter Freistil erstmals unter der Marke von neun Minuten blieb. Im zweiten SHSV-Rekord für 14-Jährige verbesserte sie ihre eigene 1500-Meter-Zeit um drei Sekunden auf 17:18,42 Minuten. „Sie ist mit Freude dabei, obwohl Deutsche Jahrgangsmeisterschaften für sie noch besser wären als nur die offene Klasse“, sagte Freyher.

Dort angekommen scheint die ein Jahr ältere Thea Brandauer, die im B-Finale über 100 Meter Schmetterling in 1:01,28 Minuten nun auch den Landesrekord in der offenen Klassen ihr Eigen nennt. Im 50-Meter-Sprint verbesserte sie sich um zwei Zehntelsekunden. Eine persönliche Bestzeit verbuchte auch Jacob Heidtmann für sich: Über 200 Meter Lagen kickte er als Sechster in 2:00,87 Minuten seinen Freund Clemens Kaiser aus der SHSV-Liste. Über 200 Meter Rücken blieb er bei der Verbesserung seines eigenen Landesrekords erstmals unter zwei Minuten (1:58,44 Minuten).

„Wir können sehr zufrieden sein“, jubelte Freyher – auch ohne Medaille. Und zumindest Thore Bermel feierte nach der Rückkehr aus Wuppertal am Samstagabend noch: bei seinem eigenen Abtanzball.

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