Kegeln : Berlin war eine Reise wert

Olaf Hebisch (KSV Halstenbek) steuerte 900 Holz gegen SG Berlin bei.
Olaf Hebisch (KSV Halstenbek) steuerte 900 Holz gegen SG Berlin bei.

Kegeln: KSV Halstenbek schüttelt Verfolger Rivalen Hannover ab / Sieg bei SG Berlin bringt dritten Platz in der 1. Bundesliga Bohle

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27. März 2014, 16:00 Uhr

Wenn am kommenden Sonntag die Uhr auf Sommerzeit umgestellt wird, dann werden sich die Bundesliga-Kegler des KSV Halstenbek sicher noch einmal im Bett herumdrehen und die verlorene Stunde Schlaf nachholen. Denn von Sonnabend auf Sonntag gibt es für sie gleich mehrere Gründe, um lange zu feiern.

Grund eins: Olaf Hebisch lädt das Team zu seinem 50. Geburtstag ein. Grund zwei: Die Kegler des KSV sind bereits im zehnten Jahr erstklassig und Grund drei: In dieser Jubiläumssaison gelang ihnen der Sprung auf Rang drei der Abschlusstabelle der 1. Bundesliga Bohle. Die Bronze-Medaille belohnt das Team von Thorsten Bätje für eine gelungene Spielzeit.

„Das war schon fast das Maximum, das wir herausholen konnten. Wir sind hochzufrieden und genießen erstmal den Augenblick“, so Bätje. Nach dem glatten 3:0-Sieg bei der SG Berlin, hätte dem KSV ein Punkt bei NKC Berlin gereicht. Das Spiel ging aber mit 0:3 verloren und so wurde es noch einmal spannend. Hannover hätte mit einem 3:0 Sieg noch vorbeiziehen können. „Wir mussten zwei Stunden auf das Ergebnis der Rivalen Hannover warten. Danach war die Freude groß. Die Feier holen wir Sonnabend beim 50. von Olaf Hebisch nach“, so Bätje. Hannover verlor sein Spiel bei der SG Berlin mit 1:2.

Der Halstenbeker Erfolg basiert auf Kontinuität, die Heimstärke wurde ausgebaut und auswärts sieben Punkte erbeutet. „Das wollen wir weiter ausbauen, vielleicht mal an Platz zwei kratzen“, sagt Bätje. Deutscher Meister wurde die SG ETV/Phönix Kiel mit sieben Punkten vor dem SV 90 Fehrbellin. So oder so: Berlin war eine Reise wert.

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