Basketball : Bereit für den nächsten Krimi

Mit Zug zum Korb: Wedels-Aufbauspieler Diante Watkins (rechts) wird aller Voraussicht nach trotz Kniebeschwerden auf dem Parkett stehen.
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Mit Zug zum Korb: Wedels-Aufbauspieler Diante Watkins (rechts) wird aller Voraussicht nach trotz Kniebeschwerden auf dem Parkett stehen.

„Müssen ans Limit gehen“: Der SC Rist Wedel erwartet ein hitziges Spitzenspiel bei den Schwelmer Baskets.

shz.de von
16. November 2013, 16:00 Uhr

Am heutigen Sonnabend spielt der SC Rist Wedel bei den Schwelmer Baskets (19. 30 Uhr). Am vergangenen Spieltag hätte das Heimteam durch einen Sieg den Risters die Tabellenführung in der Pro B entreißen können, doch die Nordrhein-Westfalen patzten etwas überraschend gegen den RSV Eintracht. Schwelm liegt wie drei weitere Teams der Liga zwei Punkte in der Tabelle hinter den Norddeutschen (zwölf Punkte) – die Baskets nehmen den fünften Tabellenrang ein.

In der Vorsaison entwickelte sich beim Gastspiel wie schon häufiger bei dieser Paarung ein Krimi, den der SCRW am Ende nach Verlängerung mit 90:86 für sich entscheiden konnte. „Wenn wir es nicht schaffen, am oberen Limit zu spielen, dann haben wir keine Chance, Schwelm zu schlagen. Wir werden alles dafür geben, dass es bis zum Ende einen knappen Spielstand gibt“, sagt Headcoach Sebastian Gleim und fügt an: „Die Stimmung in der Halle wird wieder sehr hitzig sein. Aber aus so einer Atmosphäre können wir zusätzlich Motivation ziehen.“ Unter der Woche fehlten Fabian Böke (Magen-Darm-Probleme) und Diante Watkins (Kniebeschwerden) im Trainingsbetrieb. Vermutlich können beide dennoch auf dem Parkett stehen.

Anders sieht es derweil bei Christoph Roquette aus, der mit einem Muskelfaserriss in der Wade mehrere Wochen ausfallen wird. Gleim: „Da hilft kein lamentieren. Es kommt leider vor, dass Spieler ausfallen. Wir sind dennoch bestens vorbereitet.“

Auf Schwelmer Seite müsse man besonders auf Shooting- Guard Brandon Hogg, den Ex-Wedeler Anthony Pettaway, der in der Saison 2010/11 im gelb-grünen Trikot spielte, und David Hicks achten, doch der Kader sei insgesamt auch in der Tiefe „qualitativ sehr gut besetzt.“ Gleim fordert vor allem eine gute Abwehrleistung von seinem Team ein. „Mit einem Sieg könnten wir uns etwas von den Verfolgern absetzen, aber es wird richtig schwer. Insbesondere die variable Offensive ist ein großes Plus beim Gegner. Sie kann richtig heiß laufen. Schwelm spielt nicht umsonst jedes Jahr oben mit“, warnt der 29-Jährige.

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