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Fußball-Kreisliga : Beim SuS ist die Stimmung im Keller, FC Roland II verspielt 3:0-Führung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2015 | 16:00 Uhr

„Die Stimmung ist im Keller“, räumt Trainer Michael Mathey ein. Schließlich verloren die Kreisliga-Fußballer des SuS Waldenau nicht nur in letzter Minute 3:4 (1:1) auswärts gegen Komet Blankenese, sondern auch Dustin Reikschke, der die Rote Karte sah.

Der Mittelfeldspieler hatte sich zunächst Gelb-Rot eingehandelt und dann dem Unparteiischen höhnisch applaudiert. Zwei Minuten später kam der K.o. aus abseitsverdächtiger Position, nachdem Fabian Buller zuvor einen 1:3-Rückstand des Tabellenzweiten der Staffel 7 mit einem Doppelschlag egalisiert hatte. „Zurzeit fehlt uns das Selbstvertrauen“, sagte Mathey, der überdies ankündigte, sich die Disziplinlosigkeiten nicht länger bieten zu lassen. Reikischkes Platzverweis war bereits die fünfte Rote Karte in dieser Saison. Das verträgt sich so gar nicht mit den sportlichen Ambitionen der Pinneberger.

Auf dem Kunstrasen an der Schulauerstraße hatte unterdessen Tugay Hayran einen schwachen Moment. Der erfahrene Mittelfeldspieler von Roland Wedel II bekam wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Farbe Rot zu Gesicht. Dahinter steckte die riesige Enttäuschung, im Heimtreffen gegen den SC Egenbüttel II eine 3:0-Führung zur Pause noch verspielt zu haben. Roland II-Coach Fuat Sandal führte die Wende nach starker erster Halbzeit auch auf das verletzungsbedingte Ausscheiden von Sercan Baygündüz (Knieprobleme) zurück, der bis dahin (53.) die Aktionen seines Teams als Sechser angekurbelt und überdies zwei Tore erzielt hatte. Der Egenbütteler Trainer Peter Cohrs legte Wert auf die Feststellung, dass seine Wechsel nach der Halbzeit fruchteten. Es war kein Zufall, dass ausgerechnet Sheich Ahmad Sharif, der ab der 46. Minute mitwirkte, kurz vor dem Abpfiff das Unentschieden rettete. Cohrs erneuerte seine Ansichten, die er schon nach dem 3:3 gegen Komet geäußert hatte. „Einige Spieler müssen sich steigern. Sonst reicht das nicht für die Kreisliga.“ Von Kreisliga-Niveau weit entfernt ist zurzeit der personell arg gebeutelte TSV Holm. Beim 0:5 (0:4) auswärts gegen den HEBC II war der siegreiche Tabellenführer nach Auffassung von TSV-Trainer Andree Otto „eine Klasse besser“. 

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