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Fussball : Beharrlichkeit zahlt sich aus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußballerinnen des SC Pinneberg holen sich den Herbsttitel / Derby gegen den TuS Appen steht an

Beharrlichkeit zahlt sich aus, sagt der Volksmund. Die Landesliga-Fußballerinnen des SC Pinneberg waren sehr beharrlich – und wurden dafür mit der Tabellenführung belohnt. Acht Spiele in Folge konnten sie gewinnen, ihren jüngsten Sieg feierten die Fußball-Mädels von Trainer Clemens Voigt am vergangenen Sonnabend bei Altona 93 – 2:0. Das freute vor allem den Pinneberger Klubwirt Peter Metz, der in seiner aktiven Zeit für Altona 93 in der Regionalliga die Buffer schnürte. Und noch schöner: Da Konkurrent SC Wentorf Tags darauf patzte (3:3 beim SC Sternschanze), übernahm der SCP alleinig den Platz an der Spitze – und durfte zudem den Herbstmeister-Titel feiern.

„Der Blick auf die Tabelle macht Spaß, wir sehen den ersten Platz als Belohnung für unsere harte Arbeit der vergangenen Wochen. Die Mädels haben alle hervorragend im Training mitgezogen, der Wille ist groß“, sagt Coach Voigt zufrieden, erinnert aber auch daran, dass das Ziel der SCP-Frauen ein anderes bleibt: „Wichtiger als Platz eins ist für uns, dass wir uns als Team Woche für Woche kontinuierlich weiterentwickeln.“ Typisch Voigt, hat er deshalb auch schon den kommenden Sonntag im Blick: „Da treffen wir im Derby auf den TuS Appen“, weiß Voigt und zwinkert mit den Augen. Das Hinspiel (1. Spieltag) ist den Pinnebergerinnen noch in Erinnerung, nach einer 3:0-Führung ließen sie sich noch ein 3:3 abtrotzen. „Da haben wir unnötig Punkte verschenkt, das wollen wir wieder gutmachen“, so Voigt.

Aber auch Aufsteiger TuS Appen rechnet sich gute Chancen aus, dem SCP erneut die Tour zu vermasseln – auch, wenn das letzte Spiel beim USC Paloma mit 1:2 verloren ging. Der Trainer der Appenerinnen, Sascha Liebenow, braucht zunächst nur drei Worte, um die jüngste Niederlage zusammenzufassen: „Überlegen, Pech, Dummheit.“ Dann ergänzt der Coach aber doch noch: „Wir haben in der zweiten Halbzeit auf ein Tor gespielt und etliche Hundertprozentige ausgelassen, hätten Paloma mit 7:2 nach Hause schicken müssen“. Trotzdem freut sich Liebenow auf das Derby und auf ein volles Haus. Am Sonntag um 15 Uhr wird das Spitzenspiel des Ersten gegen den Vierten am Almtweg angepfiffen.

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erstellt am 27.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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