zur Navigation springen

Basketball : Beendet der SC Rist Wedel in Kleinmachnow seine Krise?

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Am Sonntag suchen die zuletzt arg gebeutelten Basketballer des SC Rist Wedel einmal mehr in dieser bislang enttäuschenden Saison der Zweiten Bundesliga ProB Nord (dritthöchste Herrenklasse) ihr Glück in der Fremde. Um 17.30 Uhr gastiert das Team von Headcoach Michael Claxton als Tabellen-Vorletzter der Nordstaffel (vier Punkte) vor den Toren Berlins beim RSV Eintracht Kleinmachnow-Teltow-Stahnsdorf (Siebter/sechs Punkte) und hofft, seine schwarze Serie von vier Pleiten in Folge beenden zu können.

In den seit 2009/10 ausgetragenen Pro-B-Duellen der Kontrahenten gab es bislang fast ausschließlich Heimsiege. Nur zweimal (2012/13 und 2013/14) triumphierten die Wedeler in Brandenburg, kassierten dafür aber in der Rückrunde 2013/14 am Steinberg eine bittere Niederlage nach zweifacher Verlängerung. 2014/15 unterlagen die Wedeler in der Schlussphase der Punktrunde 69:85 gegen die Stahnsdorfer, die sich anschließend erst in den Playdowns den Klassenerhalt sicherten.

Um seinem Team ähnliches zu ersparen, zählt für den Rist-Headcoach am Sonntag in Kleinmachnow nur ein Sieg, und der 38-Jährige sieht dafür auch gute Chancen. „Stahnsdorf hat ein ähnliches Team wie wir, die meisten Spieler sind jung und kampfstark“, sagt der US-Coach. Herausragende Akteure des Heimteams sind die über zwei Meter großen und mehr als 100 Kilogramm schweren Innenspieler Kenneth Cooper und Jeffery Harper. „Sie sind sehr stark unter dem Korb“, sagt Landsmann Claxton, der zudem vor dem fünftbesten Pro-B-Korbschützen warnt: Joey Ney erzielt im Schnitt 28 Punkte pro Spiel.

In die Hände spielen könnte den Wedelern ein anderer Umstand. In Kleinmachnow treffen zwei der heimschwächsten Mannschaften der ProB Nord aufeinander. Die Wedeler konnten in dieser Saison noch keine ihrer vier Partien am Steinberg gewinnen, die Brandenburger setzten sich zu Hause nur gegen den VfL Bochum mit 78:77 durch.

Die Gäste treten die Fahrt gen Osten mit demselben Kader an wie in den zurückliegenden Wochen, in dem die verletzten Fabian Böke, Janis Stielow und René Kindzeka weiter fehlen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen