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Volleyball : Ausweichquartier gefunden

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Flora-Pokal mit neuem Teilnehmerrekord / Frauen spielen auch in der Waldorfhalle

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Erst die Männer, dann die Frauen, und das macht auch Sinn – zumindest aus Sicht der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn als Gastgeber des Flora-Pokals an diesem Wochenende. Denn für die Männer ist das Traditionsturnier in beiden Hallen der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE) am Hainholzer Damm tatsächlich der letzte Härtetest vor dem Beginn der neuen Verbandsliga-Saison in zwei Wochen. Die Frauen hingegen greifen nach Rückzug anderer Teams erst Anfang November in das Geschehen der höchsten Hamburger Spielklasse ein.

Da aber künftige Staffelkonkurrenten ebenfalls für Sonntag zugesagt haben und auch Teams aus tieferen Klassen – darunter die eigene Zweite und Dritte aus der Bezirksliga – sich einspielen wollen, gab es an dem Termin nichts zu rütteln. Dies ganz fernab davon, dass Organisationschef Michael Behrmann die Hallen schon vor langer Zeit bei der Stadt Elmshorn geblockt hat.

Für Behrmann wird es das – wahrscheinlich – letzte Mal, dass er in verantwortlicher Position dem Flora-Pokal entgegenfiebert. „Ich gebe die Turnierleitung nächstes Jahr an Marlis Beyersdorf ab“, kündigte er an. Die stellvertretende Vorsitzende der Spielgemeinschaft aus Elmshorner MTV, FTSV Fortuna und SV Lieth ist bereits jetzt mit im Boot, um erste Erfahrungen zu sammeln.

So bekam sie hautnah mit, dass Behrmann am Donnerstag noch einmal ins Rotieren geriet. Unter der Prämisse, dass das seit dem Frühjahr wegen eines Wasserschadens gesperrte Drittel der KGSE-Halle bis zum Wochenende fertig sein würde, hatte er allen 24 angemeldeten Frauenteams signalisiert: „Ihr könnt kommen.“


Linien im sanierten Drittel sind nicht fertig


Donnerstags musste die Stadt dann einen Rückzieher machen: Die Linien waren doch nicht fertig geworden und die Arbeiten nicht offiziell abgenommen. Also stehen nur fünf und keine sechs Felder zur Verfügung.

Ärgerlich, aber dank der kooperativen Hilfe aus dem Rathaus fand Behrmann eine Lösung: Die Frauen spielen am Sonntag zusätzlich in der Sporthalle der Waldorfschule am Adenauer Damm, die fußläufig von der KGSE aus zu erreichen ist. Nur so bekommen alle 24 Mannschaften – aufgeteilt in drei Leistungsklassen mit je zwei Vierer-Gruppen – den nötigen Platz.

Mit den 17 Männerteams, die heute nur in den KGSE-Hallen spielen, gibt es einen zudem neuen Teilnehmerrekord beim Flora-Pokal. „Es sind noch mal zwei mehr als vergangenes Jahr“, so Behrmann, der weiß, warum sich das Elmshorner Turnier großer Beliebtheit erfreut: „Es geht darum, dass alle vor der Saison einen Volleyball in die Hand kriegen.“

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