Handball : Ausverkauftes Haus beim Kreisderby

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Spitzenspiel in Horst: Tabellenführer HSG und der TSV Kremperheide trennen sich 23:23-Unentschieden.

shz.de von
04. November 2013, 15:59 Uhr

In der ausverkauften Horster Sporthalle der Jacob-Struver-Schule trennten sich im Spitzenspiel der Handball-Landesliga die gastgebende HSG Horst/Kiebitzreihe mit Timo Schlüter und der TSV Kremperheide leistungsgerecht 23:23-Unentschieden. Damit bleibt die HSG weiterhin ungeschlagen Tabellenführer, der Kreisrivale Kremperheide Zweiter.

Das Steinburger Kreisderby hatte am Freitag Hunderte Handballfans in die Halle gelockt. Nicht alle saßen wegen des großen Andrangs und der langen Schlange beim Anpfiff auf ihrem Platz. Die sahen dann von Beginn an eine nervöse Partie, in welcher der Gast den besseren Start erwischte und nach sechs Minuten mit 3:1 führte. In der Folgezeit jedoch wurden die heimischen Haie dann zunehmend bissiger, holten auf und gingen mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.

Dies war umso bemerkenswerter, da der Gastgeber zum Ende des ersten Spielabschnitts teilweise in dreifacher (!) Unterzahl spielen mussten. Erst musste Timo Schlüter nach 26:13 Minuten das Feld verlassen, dann folgten Iven Pfeifers (26:52) und Ulf Baumgarten (27:42) mit Zwei-Minuten-Strafzeiten.

In Halbzeit zwei drohte das Spiel dann zu kippen. Zwischen der 40. und 50. Spielminuten lief gar nichts mehr zusammen beim Tabellenführer; der TSV Kremperheide führte zu diesem Zeitpunkt 21:19. Wer jetzt glaubte, dass die Haie einbrechen würden, sah sich getäuscht. Daniel Liedtke und Timo Schlüter sorgen für den Ausgleich. Ulf Baumgarten hatte gar die Chance, seine Mannschaft mit einem Siebenmeter-Strafwurf wieder in Führung zu bringen, scheiterte aber an dem sehr gut aufgelegten TSV-Torwart Malte Schultz. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es schlussendlich beim Remis.

„Ob das Ergebnis gerecht ist, weiß ich nicht. Wir haben bei weitem nicht unser bestes Spiel gezeigt. Beide Mannschaften hatten in den entscheidenden Phasen nicht die Entschlossenheit. So ist das manchmal im Handball“, so Haie-Coach Manfred Kuhnke.

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