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Handball : Aus dem Duo wird ein Trio

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Handballerinnen der Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld siegen im Spitzenspiel

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2015 | 16:00 Uhr

War das ein Fingerzeig für die restliche Saison? Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel der Handballerinnen (Hamburg-Liga) zwischen der Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld und der SG Niendorf/Wandsetal behielten die Schützlinge von Mirco Demel mit 26:22 (11:10) die Oberhand.

Durch den Sieg der neugegründeten Spielgemeinschaft grüßt ab sofort ein Trio von der Tabellenspitze. HTS/BW 96, SG Niendorf/Wandsetal und SG Wilhelmsburg weisen allesamt die identische Bilanz vor. Grundstein für den Erfolg war derweil eine gute Abwehrarbeit der Halstenbekerinnen, während die Zuschauer eine unterhaltsame Partie sahen. Über ein 13:13 (34.) setzten sich die Demel-Schützlinge dann auf 18:13 (45.) ab. „Da dachte ich das erste Mal, das könnte reichen“, so Demel nach der Partie. Und seine Mannschaft hielt das Ergebnis bravourös. „Wir haben zeitweise grandios gespielt“, so der stolze Coach. Ein Sonderlob verdiente sich Torhüterin Birte Laß, die über 60 Minuten eine „ganz starke Partie“ (Demel) ablieferte. Und Demel versäumte es nicht, vor seinem gesamten Team den imaginären Hut zu ziehen: „Meine Damen können echt richtig Gas geben“, so Demel glücklich.

Dass sich nach so einer Partie natürlich auch gleich Fragen nach einem möglichen Aufstieg nicht vermeiden lassen, weiß der Coach, weicht aber (noch) nicht von seinem Saisonziel ab. „Wir wollen unter die ersten drei Mannschaften, da kann aber noch viel passieren“, so Demel, der immer wieder auf seinen kleinen Kader verweist. „Wir nehmen die Tabellenführung mit einem lachenden Auge an.“ Und es geht weiter: Am 5. Dezember muss das Demel-Team zum punktgleichen Dritten SG Wilhelmsburg (16 Uhr).

Der TuS Esingen dagegen hat es nach der 22:23 (11:11)-Niederlage gegen den Ahrensburger TSV verpasst, aus dem Spitzentrio ein Quartett zu machen und bleibt Vierter der Tabelle. Düster dagegen sieht es für den TSV Uetersen aus, der gegen die SG Bergedorf/VM eine empfindliche 23:32 (11:16)-Niederlage kassierte – und nun schon vier Punkte Abstand auf das rettende Ufer hat.

Bei den Herren setzt der Barmstedter MTV seine Aufholjagd fort und besiegte auch Aufsteiger Niendorfer TSV mit 36:34 (15:12). Mit nun 10:8 Punkten hat sich das Team von Wolfgang Butzmann nun schon auf den sechsten Platz vorgearbeitet. Dem TuS Esingen II dagegen geht die Luft nach drei Auftakterfolgen aus. Gegen den SC Alstertal-Langenhorn setzte es beim 21:28 (10:14) die sechste Niederlage in Folge.

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