Handball : Augenblick der Wahrheit

Kämpfernatur: Esingens Jonathan Karow möchte trotz Blessur im Rückspiel der Aufstiegs-Relegation auf dem Parkett stehen.
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Kämpfernatur: Esingens Jonathan Karow möchte trotz Blessur im Rückspiel der Aufstiegs-Relegation auf dem Parkett stehen.

TuS Esingen empfängt HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und peilt Oberliga-Aufstieg an.

shz.de von
24. April 2015, 16:00 Uhr

Jetzt gilt es für die Handballer des TuS Esingen. Nach dem 29:29 (16:15) gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg im ersten Aufstiegs-Relegationsspiel zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein steht nun der entscheidende Akt im Rückspiel morgen in eigener Halle (15.45 Uhr, Klaus-Groth-Straße) an. Da im Europacup-Modus gespielt wird, benötigt der TuS einen Sieg, oder aber ein Unentschieden, wenn die HSG aus Schleswig-Holstein nicht mehr als 29 Tore wirft.

Darauf aber will sich Interims-Coach Jan-Henning Himborn auf keinen Fall verlassen. „Wir wollen uns belohnen“ so der Coach, der zu Weihnachten das Zepter von dem glücklosen Markus Risch übernommen hatte. Seitdem hat sein Team keine Partie mehr verloren, ein Umstand, der auch morgen Bestand haben soll. „Mein Team weiß, um was es geht“, so Himborn, der nach seiner Übernahme die Verantwortung an seine Spieler weitergegeben hatte. „Sie haben geliefert, ein Schritt fehlt aber noch.“

Personell plagen den Coach keine Probleme, die Bank wird also voll werden, lediglich hinter dem langverletzten Jonathan Karow steht ein Fragezeichen. Zur Sicherheit wird Himborn sogar noch Spieler „hinter die Bank setzen“, um diese eventuell im Tausch noch auf den Spielbericht setzen zu können. Währenddessen laufen im Hintergrund die Planungen für die neue Saison weiter. Das neue Duo Till Krügel und Claas-Peter Schütt erarbeitet gerade ein schriftliches Konzept, es laufen Gespräche mit allen Akteuren aus der 1. und 2. Mannschaft, um ein schlagkräftiges Team aufzubauen. Medizinisch ist zudem nichts zu befürchten: Betreuer und Physiotherapeut Erik Leemkuil bleibt dem Team erhalten, zudem betreibt Schütt selbst in Elmshorn eine Physiopraxis.

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