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Schwimmen : Augenblick der Wahrheit

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Jacob Heidtmann vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn rechnet sich bei Deutschen Meisterschaften Medaillenchancen aus.

Der Augenblick der Wahrheit ist gekommen. Wenn am heutigen Donnerstagmorgen um 9 Uhr der Startschuss der 127. Deutschen Schwimm-Meisterschaften ertönt, wird Jacob Heidtmann mit seinen Gedanken bereits in seiner eigenen Bahn, in seiner eigenen Welt sein.

In der Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark in Berlin werden sich bis Sonntag über 2000 Athleten in Richtung Startblock aufmachen, aber bei Weitem nicht jeder Teilnehmer wird mit dem gleichen Ziel wie der Hoffnungsträger vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn an den Start gehen. Der 20-jährige Pinneberger peilt über die 400 Meter Lagen nichts geringeres als einen Podestplatz und somit Edelmetall an. „Ich fühle mich sehr gut und gehe mit Selbstvertrauen ins Rennen“, so Heidtmann, der mit seiner diesjährigen Bestzeit von 4:19,02 Minuten alle deutschen Kontrahenten hinter sich gelassen hat.

Neben einer Medaille steht bei Heidtmann ein weiteres Ziel hoch im Kurs: die WM-Norm. Sowohl im Vorlauf als auch im möglichen Finale möchte der Politikwissenschaftsstudent bestimmte Normzeiten unterbieten und sich somit die Teilnahme an der WM im russischen Kasan (Juli 2015) sichern. „Die Vorlauf-Norm von 4:23, 27 Minuten dürfte eigentlich kein Problem darstellen, für die 4:17,71 Minuten im eventuellen Finale benötige ich hingegen eine neue persönliche Bestzeit. Die Deutschen Meisterschaften wären doch ein guter Zeitpunkt dafür“, so Heidtmann augenzwinkernd, der über die 200 und 400 Meter Freistil ebenfalls für Aufsehen sorgen möchte. Mit weitaus überschaubareren Zielen sind die restlichen fünf Athleten des STE in die Hauptstadt gereist. Lea Boy (15) und Thore Bermel (16), beide jüngerer Jahrgang, wollen bei den Wettkämpfen die C-Kadernorm erfüllen.

„Als jüngere Jahrgänge werden sie es schwer haben. Es wäre ein toller Erfolg, wenn sie den C-Kader erreichen. Dieser umfasst Athleten mit einer langfristigen Erfolgsperspektive für den internationalen Spitzensport“, sagt STE-Trainer Jörg Freyher, der gestern mit Bermel, Boy und Maike Scheelk (17) nach Berlin gereist war.

Auch Arti Krasniqi (15) und Thea Brandauer (15) wollen sich in Berlin qualifizieren – Ersterer für das europäisch-olympische Jugendfestival, Brandauer für die Junioren-Europameisterschaften.

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erstellt am 09.Apr.2015 | 08:00 Uhr

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