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Handball : Aufstieg ist im Hinterkopf

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Landesliga: Trainer Ramspott würde mit Uetersener Handballern hoch gehen / HT vor schwerer Hinrunde

So wirklich zu überraschen ist Bernd Ramspott, Trainer der Landesliga-Handballer des TSV Uetersen, nicht mehr. Dafür hat er auf der Trainerbank einfach zu viel erlebt. Fragt man ihn jedoch, ob sein Team denn bereit für den Aufstieg in die Hamburg-Liga sei, muss auch der „alte Handball-Hase“ Ramspott schlucken. „Wenn es so kommt, dann werden wir das nehmen“, so der Coach nach dem deutlichen 28:17 (15:9) gegen die Halstenbeker TS.

Nun ist die Tabelle nach dem 2. Spieltag in der Landesliga noch nicht wirklich aussagekräftig, doch tummeln sich außer dem Staffelfavoriten Niendorfer TSV mit dem TuS Esingen II und dem TSV Ellerbek III zwei Mannschaften unter den ersten vier Teams, die höchstwahrscheinlich nicht aufsteigen dürfen. Insofern nimmt Ramspott die Aufstiegsfrage ernst – und verweist auf seinen jungen Kader. „Wir müssen viel lernen, spielen aber mit Tempo, mal sehen“, so der Coach entspannt. Seine Mannschaft habe eine intensive Vorbereitung bestritten, gebe auch im Training alles. „So macht das Spaß.“ Ramspott hofft, dass er seinen Schützlingen nun auch noch Konstanz einimpfen kann. Gelingt ihm das, kann es was werden mit einer Spitzenplatzierung.

Weniger entspannt dagegen war sein Gegenüber Georg Pohl, obwohl dieser das nie zugeben würde. Die zweite deutliche Niederlage seiner Schützlinge hat ihn ins Grübeln gebracht. „Uns fehlt die Durchschlagskraft im Angriff“, so Pohl, der momentan allein in Johannes Fischer (8 Treffer) einen gefährlichen Schützen im Rückraum hat. Eigentlich kein Wunder, haben doch die Halstenbeker fast eine komplette „Start-Sieben“ zu Beginn der Saison abgegeben: Iven Halberschmidt und Torhüter Maximilian Rathke zog es zum TuS Esingen, Dimitrij Propp zum TSV Ellerbek II sowie Christian Behnke und Simon Schönenberg zum Barmstedter MTV. „Wir haben an Substanz verloren und müssen nun schauen“, so Pohl. Wohl erst zur Rückrunde werde sein Team gut eingespielt sein.

Bei den Frauen in der Landesliga grüßen ebenfalls zwei hoch gehandelte Mannschaften aus dem Kreisgebiet von oben. Der TSV Uetersen verbuchte beim 20:18 (9:7) gegen den Rellinger TV den zweiten Sieg im zweiten Spiel und auch der Moorreger SV gewann mit 24:21 (11:13) gegen die SG Osdorf/Lurup. Die Handschrift bei den Uetersener Frauen ist eine ähnliche wie bei den Herren: Viel Tempo, geschlossene Deckungsarbeit und gute Chancenverwertung. Der Lohn: Die Uetersener Frauen unter Trainer Ralf Gothe grüßen von der Tabellenspitze.



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erstellt am 24.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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