Volleyball : Aufstieg ad acta gelegt

Die Volleyballer des VfL Pinneberg verzichten auf die Teilnahme an einer Aufstiegs-Relegation.
Die Volleyballer des VfL Pinneberg verzichten auf die Teilnahme an einer Aufstiegs-Relegation.

VfL Pinneberg hat sich gegen eine Meldung für die kommende Zweitliga-Saison entschieden

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09. März 2018, 16:00 Uhr

Die Entscheidung fiel einstimmig. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr werden die Drittliga-Volleyballer des VfL Pinneberg im Anschluss an die in einer Woche zu Ende gehende Saison nicht an einer möglichen Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilnehmen. „Wir als Trainerteam haben uns mit der Mannschaft zusammengesetzt und uns gegen eine Meldung für die Zweite Liga entschieden“, nannte VfL-Coach Daniel Prade auch gleich die Gründe für die Nichtnominierung. „Personell sind wir aktuell einfach nicht breit genug aufgestellt“, erklärt Prade.

Angesichts der Altersstruktur liegt der Fokus des hiesigen Volleyball-Teams darauf, neue Spieler zu rekrutieren. „Wir müssen uns verstärken, wenn wir in nächster Zeit aufsteigen wollen. Viele unserer Spieler haben Familie, können nicht jede Woche drei Mal trainieren. In der Zweiten Liga müssten wir allerdings einen größeren Aufwand betreiben, um sportlich auch mithalten zu können“, meint der Volleyball-Coach.

Mit den Gedanken ist Prade trotz aller Zukunftsplanungen auch im Hier und Jetzt. Die Begegnung am heutigen Sonnabend gegen den Oststeinbeker SV (18 Uhr, Jahnhalle) wird laut dem Coach, der wieder auf den aus dem Urlaub zurückgekehrten Sebastian Rieck zurückgreifen kann, keinesfalls zum Derby mit Testspiel-Charakter verflachen. „Wir wollen Oststeinbek nach dem 3:1-Hinspielsieg auch in der heimischen Halle schlagen. Mit einem Erfolg würden wir weiter die Vize-Meisterschaft im Blick haben, der OSV steckt hingegen mitten im Abstiegskampf und wird ebenfalls heiß sein“, sagt der Trainer mit Blick auf die Tabellensituation.

Der VfL liegt als Dritter aktuell einen Zähler hinter dem Tabellenzweiten SV Preußen Berlin und nur einen Punkt vor PSV Neustrelitz. Und wie es der Spielplan so will, geht es für den VfL am letzten Spieltag ausgerechnet nach Neustrelitz. „Bis auf die Meisterschaft ist noch alles drin in der Liga. Es werden zwei spannende letzte Spieltage“, prophezeit Prade.

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