Volleyball : Aufsteiger Preußen schmettert Pinneberg ab

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05. Oktober 2015, 16:00 Uhr

Christian Rieck war gestern erfolgreich – als Trainer, der mit den Frauen von Grün-Weiß Eimsbüttel die ersten Regionalligapunkte der Saison einfuhr (3:2-Auswärtssieg beim SV Warnemünde). Als Libero fehlte er daher den Volleyballern des VfL Pinneberg, die nahezu zeitgleich rund 240 Kilometer südlich beim SV Preußen Berlin ihr Drittligaspiel doch etwas unerwartet deutlich 0:3 (19:25, 23:25, 19:25) verloren. Der etatmäßige Außenangreifer Lars Lydorf vertrat Rieck auf dieser Position. Das war aber nicht der alleinige Grund für die Pleite.

„Wir waren mit einem guten Gefühl gestartet und überrascht, dass Preußen Berlin so stark war und wir enorm viele eigene Fehler gemacht haben“, sagte VfL-Sprecher Florian Krage. Trainer Daniel Prade versuchte dem drohenden Unheil mit vielen Wechseln zu begegnen. „Gefruchtet hat dies nur selten“, stellte Krage nach Spielschluss ernüchtert fest. Die erhofften Effekte verpufften nach kurzer Zeit. Die Pinneberger gestalteten gegen den Aufsteiger, der nun Tabellenführer ist, lediglich den zweiten Satz lange Zeit offen, ehe sie auch da in der entscheidenden Phase den Anschluss verpassten.

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