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Fussball-Verbandsliga : Auffallen – mit Toren und Schuhen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Michel Gorny und der VfR Horst erwarten im Spitzenspiel Wankendorf

Keine Mannschaft trifft in der Verbandsliga Süd-West so gut wie der VfR Horst: 24 Tore in acht Partien. Nur eine Mannschaft verteidigt so gut wie der TSV Wankendorf: Acht Gegentore hat nur noch der SV Todesfelde II auf dem Konto. Zwei Dinge haben der VfR und der TSV gemeinsam: verloren haben sie beide noch nicht und am vergangenen Spieltag sich jeweils mit einem 2:2-Unentschieden begnügen müssen. Also alles bereit für das Spitzenspiel des neunten Spieltags: Tabellenführer Horst gegen den Verfolger aus dem Kreis Segeberg.

„Letzte Saison haben wir beide Spiele verloren. Von daher können wir es nur besser machen“, sagt VfR-Trainer Lars Lühmann, der gegen die stabile Defensive auf eine flexible Offensive setzt: „Wir sind ziemlich unausrechenbar, weil wir keinen festgelegten Stürmer haben.“ So ist Michel Gorny, der mit sieben Treffern derzeit Führende in der Horster Torjägerliste, eigentlich eher für die Vorbereitung zuständig. Dem linken Flügelflitzer kommt wie Oliver Kuck auf der anderen Außenbahn eine Schlüsselrolle zu. Und Gorny kann seinem Trainer mit Blick auf die Spielzeit 2013/14 nur beipflichten: „Das soll uns dieses Jahr nicht wieder passieren.“

Der VfR wirkt in jedem Fall gefestigter als früher. Aber warum ist das so? Antwort Gorny: „Die Frage stellen wir uns manchmal auch. Wir sind langsam ein eingespieltes Team und wenn man Erfolg hat, hat man auch das Glück wie in Todesfelde ein Spiel in der Nachspielzeit 2:1 zu gewinnen.“

Der 24-Jährige ist nun im sechsten Jahr Teil des Teams. Begonnen hat er als Kind bei der SV Lieth, zur Saison 2007/08 wechselte er in die A-Junioren des VfR Horst. Zwei Jahre später rückte der heute 24-Jährige – damals noch unter Trainer Uwe Clasen – in die gerade in die Schleswig-Holstein-Liga aufgestiegene Herrenmannschaft auf.

Die Erinnerung an den bislang größten Erfolg ist präsent und wird noch präsenter, je länger die aktuelle Erfolgsserie hält. An deren Ende könnte der Aufstieg stehen. „Natürlich ist es ein Traum, noch mal in der SH-Liga zu spielen“, gibt Gorny zu. Unter Druck setzen mag er sich und seine Nebenleute indes nicht. Man schaue von Spiel zu Spiel, sagt der Tischler und Fußbodenverleger, der nicht nur wegen seiner Spielweise, sondern auch wegen seines Schuhwerks auffällt. Schwarze Buffer trägt er nie. Lila, Rot oder aktuell Gelb sind sie – und immer von dem gleichen amerikanischen Hersteller. „Ich mag gerne auffällige Schuhe tragen“, sagt Gorny, der natürlich genauso gern als Torschütze in Erinnerung bleibt. Die bisherige Saisonbestmarke liegt bei 13 Treffern in der vergangenen Serie. Die hat er momentan locker im Visier.

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erstellt am 26.Sep.2014 | 15:52 Uhr

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