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Fussball-Kreisliga : Auf die Mütze bekommen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Kreisliga 6/7: Eintracht Rellingen kassiert gegen FC Roland elf Treffer und zieht den Hut, SC Cosmos gerät in Sog nach unten.

Rellingen | Die Kreisliga-Fußballer des FC Eintracht Rellingen stellten Hütchen auf. Dann zogen sie den Hut vor dem Tabellenführer. Roland Wedel bleibt das Maß aller Dinge in der Staffel 7. Eintracht bekam was auf die Mütze – 1:11 (0:4).

Der Ärger für die Gastgeber begann schon damit, dass sie den Rasen an der Hempbergstraße ungekreidet vorfanden. „Die Rahmenbedingungen stimmen nicht. Bei jedem Regentropfen wird der Platz gesperrt“, beschwerte sich Eintracht-Coach Olaf Himburg. Mit Pylonen („Hütchen“) wurden die wichtigsten Bereiche abgesteckt. Dann gabs Einbahn-Straßenfußball und fünf Torerfolge von Josip Dilber zu sehen.

Der Wedeler Verfolger SuS Waldenau patzte. Das 1:1 (1:1) auswärts gegen den aufstrebenden Drittletzten TSV Uetersen III führte Trainer Michael Mathey auf Pech und Unvermögen nach der Pause im Abschluss zurück. Bezeichnend war die 46. Minute, als Fabian Buller mit einem von Fabian Grabke verursachten Handelfmeter an Keeper Pascal Freundt scheiterte. Freundt reparierte so seinen Fehler in der 20. Minute, als er beim Fernschuss von Pascal Gertschat nicht im Bilde gewesen war (1:1). In den Sog nach unten ist der SC Cosmos Wedel nach der 0:3 (0:1)-Niederlage gegen die SV Blankenese II geraten.

„Auf eigenem Platz bekommen wir zurzeit nichts gebacken“, räumte Spielertrainer Felix Loyal ein. Das verletzungsbedingte Fehlen von Stürmer Max Wichern wollte er als Entschuldigung für die vermeidbaren Gegentore natürlich nicht geltend machen. Blau-Weiß 96 II dagegen schöpfte aus einer Niederlage Hoffnung. Beim 2:3 (1:2) mit dem letzten Aufgebot bei Inter Eidelstedt boten die Schenefelder eine so starke Leistung, dass sich Trainer Gernot Beckert beruhigt schlafen legte. „Weiter so, dann ist mir nicht bange.“ Das 1:2 war ein von Keeper Sascha Zander verursachter Foulelfmeter. Zehn Minuten später hatte Philipp Kücük Pech mit einem Lattenschuss.

Im Abstiegskampf der Staffel 6 kam der Tangstedter SV einen Schritt voran. Nach einem Foul an Matthias Helm verwandelte Tobias Lürßen den fälligen Strafstoß zum 1:0 über den VfL Wellingsbüttel II. Trainer Thomas Pechan zeigte sich mit der kämpferischen Haltung aller eingesetzten 14 Akteure hoch zufrieden.

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