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Fußball-Oberliga : Auf den allerletzten Drücker

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kulicke schießt den VfL Pinneberg in der Nachspielzeit zum 2:2 gegen den Bramfeld SV - der hatte allerdings nur noch 9 Spieler auf dem Feld.

„Mach‘ ihn, jaaa!!“ Als an der Fahltsweide keiner mehr so recht an den Ausgleich glaubte, durfte VfL-Obmann David Fock in der Nachspielzeit doch noch die Fäuste ballen. Gegen am Ende nur noch neun Spieler des Bramfelder SV schoss der kurz zuvor eingewechselte Christian Kulicke den Fußball-Oberligisten VfL Pinneberg zum umjubelten 2:2 (0:2).

Nur ein Punkt gegen den Tabellenletzten, ergattert auf den allerletzen Drücker. Für den VfL, der sich durch zuletzt vier Siege in Folge bis auf Tabellenplatz drei vorgeschoben hatte, ein kleiner Rückschlag, der auch heftiger hätte ausfallen können: „Wenn wir verloren hätten, wäre das der blanke Hohn gewesen“, so VfL-Trainer Michael Fischer, der vor der Pause von einer Verzweiflungs-Attacke in die nächste stürzte.

Nichts klappte, maximal über drei Stationen brachten seine Spieler den Ball, dann war er auch schon wieder weg. Die Folge: zwei Gegentore (7., 36.). Erst nach der Pause agierte der VfL so, wie es sich Fischer bereits von Anfang an vorgestellt hatte. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Flemming Lüneburg (65.) warfen die Hausherren gegen nachlassende Bramfelder alles nach vorn. Lange Zeit – mit hohen Bällen aus dem Halbfeld – erfolglos.

Erst nachdem sich die Anzahl der Gäste innerhalb von vier Minuten auf neun reduzierte (80., 84.), war der nötige Raum vorhanden, den Kulicke nutzte (90.+3). Fischer im Anschluss erleichtert: „Wir können nicht immer gewinnen, irgendwann fällt man eben auch mal auf die Nase.“


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erstellt am 30.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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