zur Navigation springen

Fußball-Landesliga : Auf dem Wege der Besserung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schenefeld erteilt den Kreisstädtern eine Lehrstunde: Blau-Weiß 96 gewinnt beim VfL Pinneberg II mit 3:1.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Fieber, Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen, das volle Programm: Sofort nach dem Abpfiff fuhr Heiko Klemme in sein Zuhause nach Eidelstedt und legte sich ins Bett. „Natürlich will ich auch die Spieler nicht anstecken“, sagt der Trainer des VfL Pinneberg II.

Patient Blau-Weiß 96 Schenefeld ist unterdessen auf einem guten Weg zur vollständigen Genesung. Das 3:1 (1:0) auswärts über die Pinneberger war sein erster Sieg seit dem ersten Spieltag, als die Mannschaft dem SV Lurup ein 0:3 zufügte. „Wir waren zu 100 Prozent bei der Sache“, frohlockte Abteilungsleiter Andreas Wilken. „Von uns war es die bislang schlechteste Saisonleistung. Die Schenefelder haben uns in Sachen Wille und Kampf eine Lehrstunde erteilt“, räumte Klemme ein.

Mit Florian Jensen zwischen den Pfosten als Rückhalt überstanden die Gäste die Pinneberger Sturm- und Drangzeit zu Beginn unbeschadet. Dann verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in die andere Richtung. Das lag auch an Gerrit Gomoll, der alles daran setzte, sein Abschiedsspiel so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Jerome Hagedorn wusste sich gegen den angehenden Akademiker, der ab sofort in Wien Wirtschaftsrecht studiert nur mit einem Foul zu helfen. Eico Westphal verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:0 der Blau-Weißen.

Nach weiteren Toren von Enes Köksal im Anschluss an ein Solo des eingewechselten Timm Thau und nochmals Westphal fühlte sich Andreas Wilken dann beinahe so behaglich wie während seiner fünf Tage, die er als Haupt-Ausschussvorsitzender der Schenefelder Ratsversammlung gemeinsam mit Bürgermeisterin Renate Küchenhof und weiteren Abgeordneten in der weißrussischen Partnerstadt Luninez verbrachte. Die Gastfreundschaft, das neue Stadion mit 15.000 Sitzplätzen sowie die restaurierten Schlösser hatten es ihm dort besonders angetan.

Die Oberliga aber bleibt ein Luftschloss. Die Zähler gegen die VfL-Reserve waren Punkte für den Klassenerhalt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen