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Fußball-Landesliga : Auch Glück gehört dazu

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

VfL II und Blau-Weiß 96 trennen sich 0:0, profitieren im Abstiegskampf aber von Pleiten der Konkurrenz.

Geht es nach den Landesliga-Fußballern des VfL Pinneberg II und von Blau-Weiß 96, könnte die Saison jetzt vorbei sein. Beide Teams rangieren in der Hammonia-Staffel auf einem Nichtabstiegsplatz, nachdem sie sich im direkten Duell 0:0 trennten. „Für mich war es ein Punktgewinn, weil wir den drittletzten Rang verlassen und FC Elmshorn II überholt haben“, sagte VfL-Coach Heiko Klemme.

Ein Stückchen Glück gehörte dazu. Als Innenverteidiger Kjell Ellerbrock in der ersten Minute ein Flankenball von Timm Thau über den Scheitel rutschte, traf der Schenefelder Emre Yayla den Pfosten. Dem stand in der 90. Minute allerdings auch eine Großchance für die Gastgeber gegenüber. Nach einem schlecht abgewehrten Freistoß von Daniel Brehmer trat der eingewechselte Christian Kulicke in Aktion, schoss den Ball aber wenige Zentimeter über das Tor.

Klemme und Blau-Weiß-Abteilungsleiter Andreas Wilken einigten sich darauf, ein leistungsgerechtes Remis gesehen zu haben. Vor der Pause hatten die Schenefelder mehr vom Spiel. Später kamen die Pinneberger auf, immer wieder angetrieben von Alexander Borck, der am Vortag noch im Pinneberger Oberligateam gegen den Meiendorfer SV 90 Minuten zum Einsatz gekommen war. Klemme lobte auch Verteidiger Kai Wagner, der den schnellen Thau wirksam bekämpfte. Beim 2:1 im Hinspiel hatte Thau den Siegtreffer erzielt.
Die Schenefelder hatten Innenverteidiger Sören Raschke, der im Training umgeknickt war, mit Ilias Ide ersetzt. Die Freunde Mathias Hinzmann und Dennis Grzesik verstanden sich auf dem Platz als gemeinsame Sechser ebenso gut wie im Privatleben. Einigen, die nicht zum Einsatz kamen, bietet Trainer Selcuk Turan an, sich im Testspiel am Dienstag um 19.30 Uhr gegen Germania Schnelsen (Oberliga) für das Aufgebot am Freitag gegen den SV Eidelstedt zu empfehlen. Auf die Pinneberger wartet ein Gastspiel bei Teutonia 05.  


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