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Football : Auch die Defense punktet

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorn Fighting Pirates überrennen Hannover Spartans mit 70:7

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2017 | 15:58 Uhr

Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Frei nach diesem Motto haben die Footballer der Elmshorn Fighting Pirates gegen die Hannover Spartens schalten und walten können, wie sie wollten. Am Ende stand mit 70:7 (35:7) der bislang höchste Saisonsieg für den Regionalligisten, der aber im Kampf um den Aufstieg weiterhin hinter den Ritterhude Badgers – verloren gestern überraschend gegen die Braunschweig Lions II 10:20 – rangieren. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung über alle vier Quarter, was wir bislang nicht hinbekommen hatten“, sagte der Elmshorner Headcoach Jörn Maier. „Wir hätten ja auch bei 35:7 zur Halbzeit den Dienst quittieren können.“

Acht Elmshorner Akteure trugen sich in die Scorerliste ein. Darunter waren auch zwei ausgesprochene Defensivspezialisten: Sören Becker krönte seine Leistung als Kicker in der Schlussphase: Er fing seine zweite Interception dieser Saison und trug das Ei zum 69:7 in die Endzone, um es danach auch zum zehnten Zusatzpunkt sicher zwischen die Torstangen zu kicken.

Im zweiten Viertel hatte Chris Beaulaurier am schnellsten geschaltet, als nach einem Elmshorner Fieldgoal-Versuch der Ball von den Gästen in der hannoverschen Endzone kurz aufgenommen, dann aber wieder fallen gelassen wurde. Der US-Amerikaner sicherte das Spielgeräte: Touchdown zum 13:7-Zwischenstand. Ab da ließ die Elmshorner Abwehr fast nichts mehr zu. Die Gäste kamen im weiteren Spielverlauf nur vier Mal zu einem eigenen neuen ersten Versuch, überbrückten also die dafür nötigen zehn Meter mit höchsten vier Spielzügen. Entweder trennten sich die Gäste mit einem so genannten Punt vom Ballbesitz oder die Pässe ihres Quarterbacks fanden nicht den eigenen Mitspieler, sondern die Arme von Lars Ohme oder Philip Entress zu je einer weiteren Interception.

Die Seeräuber hingegen münzten jeden Ballbesitz in Punkte um. Entweder fand Spielmacher Guillermo Serano seine Mitspieler mit guten Pässen – oder er lief selbst erfolgreich zwei Mal in die gegnerische Endzone. Es durften eben jeder mal.

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