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Basketball : An jedem verdammten Sonntag

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SC Rist peilt den ersten Heimsieg an

„Immer wieder sonntags“ lautet in dieser Saison der 2. Bundesliga ProB die Devise für die Basketballer des SC Rist. In Absprache mit Kooperationspartner Hamburg Towers (2. Bundesliga ProA) tragen die Wedeler neun von elf Heimspielen der regulären Saison 2015/16 am letzten Tag der Woche aus.

Gelohnt hat sich das, anders als für das Schlager-Duo Cindy und Bert mit seinem Hit von 1973, bislang noch nicht für die Wedeler. Vielmehr avanciert die ungewohnte Tip-off-Zeit zum Flop. Das junge Team von Headcoach Michael Claxton (Vorletzter/vier Punkte) verlor die bisherigen drei Sonntagsspiele zu Hause, gewann vor dem Gastspiel des Tabellenzweiten Iserlohn Kangaroos (Sonntag, 17 Uhr, Steinberghalle) nur zweimal auswärts und ist als einziges Team der Nord-Staffel noch ohne Heimsieg.

Trotzdem gehen die Wedeler zuversichtlich in die Partie, denn unter der Woche gelang wie berichtet eine kurzfristige Nachverpflichtung. US-Flügelspieler Amir Carraway (Foto), 24, aus Vallejo (Bundesstaat Kalifornien) absolvierte 2014/15 für den SC Rasta Vechta 22 Partien in der ProA. „In Vechta musste er sich gegen diverse Landsleute durchsetzen, und das ist ihm umso besser gelungen, je mehr Spielzeit er bekam“, sagt Christoph Roquette, Sportlicher Leiter des SC Rist. Sein Debüt wird Carraway, den Claxton als „vielseitigen Spieler mit Gewinner-Mentalität“ charakterisiert, aufgrund noch ausstehender Formalitäten aber erst am 29. November (19 Uhr, Steinberg) gegen Oldenburg geben.

Headcoach Claxton glaubt derweil an die Chance, seinen früheren Club aus Nordrhein-Westfalen wie schon im Playoff-Halbfinale 2014/15 (2:0 -Siege für die Wedeler) erneut in die Schranken zu verweisen. „Die Kangaroos sind ein gutes, aber kein perfektes Team“, sagt der US-Coach, der auf dieselben Spieler wie beim jüngsten 53:61 beim RSV Eintracht Stahnsdorf setzt.

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