Leichtathletik : Ammann will zu den Hallenmeisterschaften

Alina Ammann (Esingen).
Alina Ammann (Esingen).

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24. Januar 2015, 16:00 Uhr

Mit Fieber und Gelenkschmerzen kehrte Leichtathletin Alina Ammann (TuS Esingen) vor den gemeinsamen Jugendmeisterschaften des Hamburger und Schleswig-holsteinischen Verbandes am zurückliegenden Wochenende aus dem Trainingslager in Portugal zurück. Der grippale Infekt durchkreuzte den Plan ihres Vaters und Trainers Michael Ammann, der die 16-Jährige zunächst für die 200, 400 und 800 Meter-Strecken in der Altersklasse U  20 gemeldet hatte. Doch leicht angeschlagen konnte Ammann nur auf der kürzesten Distanz starten – und holte dennoch Bronze. „Alina absolvierte am Freitag das erste leichte Training“, erklärt Vater Michael. „So entschieden wir uns für die defensivste, weil kräftesparenste Distanz: die 200 Meter. Denn am kommenden Sonntag geht es für Alina schließlich um die Quali für die Deutschen Hallenmeisterschaften in ihrer Paradedisziplin, der 800 Meter-Strecke.“

Unter den Nachwuchstalenten vertritt Ammann die Trainingsphilosophie „lieber wenig Umfang, dafür mehr Schnelligkeit. Kilometer kann man immer noch klotzen.“ Eine Rechnung, die aufzugehen scheint: „Alina gehört zu den schnellsten Mittelstrecklerinnen bundesweit. Das hat uns vor kurzem auch die Leistungsdiagnostik in Leipzig belegt. Und dass sie hinter den Spezialistinnen Dritte wurde, spricht für sich.“

Sonntag startet Alina bei den Frauen und wird es da ebenfalls mit Spezialistinnen zu tun bekommen. „Das wird ein richtiges Rennen“, freut sich Michael Ammann. „Bei den U  20 wäre es nur um wenig gegangen.“  

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