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Schwimmen : Ambiente wie bei den Profis

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Freiwasser: Thore Bermel bester Deutscher bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Ungarn

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2014 | 16:04 Uhr

Schwer beeindruckt waren Thore Bermel und Jörg Freyher vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn vom ganzen Ambiente bei den Jugend-Weltmeisterschaften der Freiwasserschwimmer am Plattensee (Balaton) in Ungarn. „Ich wüsste nicht, was man besser machen könnte“, sagte Freyher, der als Trainer das deutsche Trio – neben der seit zwei Jahren in Saarbrücken für die SG Saar Max Ritter startende frühere Elmshorner Daniel Kober und Bermel Felix Bartels – in Ungarn betreute: drei Videoleinwände und Tribünen für die Zuschauer, eigene Zelte für jede Nation sowie ein Fahrdienst, der die Athleten vom Hotel zum Flughafen brachte.

Dabei hatten Organisatoren gerade einmal fünf Wochen Zeit gehabt, um den Wettkampf auf die Beine zu stellen. Ursprünglich sollten die JWM im israelischen Badeort Eilat am Roten Meer stattfinden, wovon der Weltschwimmverband Fina aber angesichts des Krieges zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas abgesehen hat.

Erfolgreich war es aus Elmshorner Sicht zudem: Thore Bermel wurde im Rennen der 14- bis 16-Jährigen über fünf Kilometer Siebter.

„Eine sehr gute Platzierung“, stellte Freyher angesichts der starken Konkurrenz aus Übersee fest. In 56:31,02 hatte Bermel 18 Sekunden Rückstand auf den neuen Weltmeister Abbot Taylor aus den USA, der vor zwei Chinesen gewann. „Die haben auf den letzten 400 Metern das Tempo noch einmal ordentlich angezogen“, so Freyher. Thore Bermel hatte in der ersten von vier Runden als Führender beendet und sich auch danach immer in der Spitzengruppe des 38-köpfigen Feldes gehalten.
Mit Rang sieben war Bermel zugleich nach Platzierungen bester Deutscher. Kober war bei den Junioren über 7,5 Kilometer Achter, Bartels Elfter geworden.

Für Thore Bermel hat Freyher am Ende einer langen Saison vorerst zwei Wochen Schwimmpause verordnet, die vielleicht noch ausgedehnt wird. Ein Freiwasserwettkampf steht noch an: Natalie Charlos startet am Wochenende beim Europa-Cup-Finale in Italien.

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